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Schiphol nach Bombendrohung geräumt

Am Flughafen Amsterdam ging am Mittag eine Bombendrohung ein. Zwei Terminals wurden evakuiert. Offenbar hat sich ein Mann in einer Toilette eingeschlossen.

Grossalarm am Flughafen Schiphol: Niederländische Spezialeinheiten vor dem Terminal.
Grossalarm am Flughafen Schiphol: Niederländische Spezialeinheiten vor dem Terminal.
Keystone

Nach einer Bombendrohung am Amsterdamer Flughafen Schiphol hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der Mann soll sich in einer Toilette eingeschlossen und mit einer Bombe gedroht haben. Von dem festgenommenen Verdächtigen gehe keine weitere Gefahr aus, sagte ein Sprecher der Flughafenpolizei. Nach der Bombendrohung sind zwei Abflughallen des Flughafens geräumt worden. Es kam zu Verspätungen von etlichen Flügen. Nach der Festnahme normalisierte sich der Flugbetrieb wieder.

Ein Sprecher der Militärpolizei wollte nicht sagen, ob der Mann Sprengstoff bei sich getragen habe. Vor seiner Festnahme hätten geschulte Unterhändler mit dem Mann in Kontakt gestanden. Er habe sich in einer Toilette im Panorama-Bereich des Flughafens versteckt, der für Besucher zugänglich sei. Die Beamten hätten die Ermittlungen aufgenommen. Es sei allerdings noch zu früh zu sagen, in welcher geistigen Verfassung der Festgenommene sei.

Der Fernsehsender AT5 hatte gezeigt, wie Sicherheitskräfte den Flughafen betraten. Einer der Beamten trug offenbar eine hochleistungsfähige Säge bei sich. Schiphol ist einer der verkehrsreichsten Flughäfen Europas. An Weihnachten 2009 war es einem nigerianischen Studenten gelungen, Sprengstoff an Bord einer Maschine auf dem Weg vom Schiphol-Flughafen nach Detroit zu schmuggeln.

AFP/mrs

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