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Schneefall und Überschwemmungen – ein Tief überrollt die Schweiz

Die ganze Schweiz wurde überrascht vom plötzlichen Niederschlag und den kühlen Temperaturen. Ein Landesteil ist vom Regen besonders hart betroffen.

Plötzlicher Temperatursturz: Der Schnee macht auch diesem Velofahrer im Kanton Uri zu schaffen.
Plötzlicher Temperatursturz: Der Schnee macht auch diesem Velofahrer im Kanton Uri zu schaffen.
Keystone

Wie «Meteonews»mitteilt, fiel in St. Gallen mit 94,5 Liter pro Quadratmeter der meiste Regen. Zieht man den langjährigen Vergleich zum durchschnittlichen Septemberniederschlags, erscheint der Niederschlag umso erstaunlicher: 113 Liter pro Quadratmeter.

Als Folge des Niederschlags resultierten zahlreiche Überschwemmungen. Im Thurgau gingen laut Angaben der Kantonspolizei rund 30 Schadenmeldungen ein, im Kanton St. Gallen waren es rund 50. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehren mussten ausrücken, um Keller und Garagen auszupumpen. Laut Angaben der MeteoNews AG fielen in 34 Stunden bis Sonntag, 10 Uhr, in St. Gallen 94,5 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist ungewöhnlich viel; denn der Septemberniederschlag im langjährigen Mittel beträgt 113 Liter pro Quadratmeter.

Wetterbesserung in Sicht

Auf den Autobahnen im Kanton St. Gallen wurden am Samstagnachmittag zahlreiche Unfälle wegen Aquaplanings und nicht angepasster Geschwindigkeit verursacht, wie die Kantonspolizei mitteilte. Verletzt wurde bei den Unfällen niemand; es entstand Blechschaden.

Für die kommenden Tage soll sich das Wetter laut «Meteonews» wieder beruhigen. Am Montag und Dienstag bleibt das Wetter veränderlich, auch das die Temperaturen steigen kaum an. Am Mittwoch sorgt ein Zwischenhoch für viel Sonnenschein und die Frostgrenze steigt bis auf über 3000 Meter.

SDA/mrs

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