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Schneeflocken in 49 von 50 US-Staaten

Der harte Winter in den USA setzt sich fort: Während die New Yorker gegen einen erneuten Schneesturm kämpfen, ist das gesamte Land schneebedeckt – ausser ein Staat.

Weisses New York: Ein Schneesturm brachte der Grossstadt erneut viel Schnee.
Weisses New York: Ein Schneesturm brachte der Grossstadt erneut viel Schnee.
AFP
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Zum dritten Mal in gut zwei Wochen hat ein schwerer Schneesturm New York heimgesucht. Am späten Dienstagabend (Ortszeit) begann der Schneefall, der über Stunden anhielt. Das Leben im geschäftigen Manhattan wurde deutlich gedämpft.

Auch Stunden nach Beginn der Schneefälle waren zwar Autos unterwegs, allen voran die gelben Taxis. Auffallend waren aber die schweren Schneepflüge, die alle paar Minuten die zentralen Strassen räumten.

Viele Schulen werden geschlossen

Von einem Chaos wie an Weihnachten war die Metropole aber weit entfernt. Allerdings fuhren auch jetzt in der Nacht viele Züge nicht - vorsorglich, damit sie nicht in Schneewehen steckenbleiben konnten. Angenehmer Nebeneffekt für die Kinder: Um den Nahverkehr am Mittwochmorgen zu entlasten, bleiben viele Schulen geschlossen.

Die Stadt schien gut vorbereitet auf den neuen Schnee - offenbar eine Reaktion auf die harsche Kritik nach dem Blizzard gut zwei Wochen zuvor. Für die Streichung Tausender Flüge kann die Stadt zwar nicht verantwortlich gemacht werden. Viele New Yorker klagten aber, dass ihre Strassen auch Tage nach dem Sturm noch nicht geräumt seien.

Keine Schneeräumfahrzeuge

Ein ungewöhnlich heftiger Wintereinbruch im Süden der USA hat in mehreren Staaten für chaotische Zustände gesorgt. Gemäss CNN sind in den USA 49 von 50 Staaten schneebedeckt. Sogar in Hawaii hält der Winter Einzug. Florida blieb bisher als einziger Staat vom Schnee verschont. In Regionen, in denen viele Städte nur über wenige oder gar keine Räumfahrzeuge verfügen, fielen am Montag bis zu 30 Zentimeter Schnee.

Besonders stark betroffen waren die Staaten Louisiana und Georgia sowie North und South Carolina. Auf dem weltweit grössten Flughafen in Atlanta mussten zeitweise fast alle Flüge gestrichen werden.

In South Carolina waren am Dienstag mehrere Tausend Haushalte ohne Strom. Auf den Strassen war es nach Angaben der Polizei allein am Montag zu fast 2000 wetterbedingten Unfällen gekommen. Nach einem schweren Schneesturm machte Eisregen in vielen Regionen die Strassen spiegelglatt.

SDA/mrs

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