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Schneestürme in der Schweiz – A2 vor Gotthard-Tunnel kurz gesperrt

Nachdem es lange ungewöhnlich warm für diese Jahreszeit gewesen ist, fallen die Temperaturen. Auch im Flachland wird es weiss.

In Melchsee-Frutt OW und Rehetobel AR stürmt es heftig. (Video: Leserreporter 20 Minuten)

Das milde Wetter hat sich definitiv verabschiedet. Der Montagmorgen hat mit grossflächigen Regenschauern begonnen, die sich schon bald in Graupelregen und teilweise sogar Schneefälle gewandelt haben. Laut Roger Beret von MeteoNews kann es sogar im Flachland weiss werden.

Verkehr Richtung Süden angehalten

Der Wetterumschwung hat auch Einschränkungen für den Verkehr gebracht. Die A2 ist zwischen Amsteg und dem Gotthard-Tunnel war am frühen Nachmittag wegen des starken Schneefalls gesperrt. Mittlerweile sind die Fahrbahnen aber geräumt, wie es auf Anfrage bei der Kantonspolizei Uri heisst.

Lokal sind Gewitter möglich

Auch andernorts muss entlang der Berge mit Schnee gerechnet werden. Dort sorgt ein Nordstau für einen verstärkten Niederschlag, der 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee bringen kann. In den Bergtälern hingegen bleibt es bei Graupelregen, der sich grösstenteils nicht in Schnee absetzt. Ebenfalls muss lokal ab Mittag mit Gewittern inklusive Blitz, Donner und Wind gerechnet werden.

Die Temperaturen im Flachland liegen am Montag bei 4 bis 5 Grad. Zwischendurch können sie auch auf 1 bis 2 Grad absinken. Bereits am Dienstag steigen die Temperaturen aber wieder in den zweistelligen Bereich und es ist mit reichlich Sonnenschein zu rechnen.

«Februar war viel zu trocken»

Bereits in der Nacht auf Mittwoch kommt die nächste Störung. «Am Mittwoch ist das Wetter wieder aprilartig und es ist vermehrt mit Regenschauern und Graupelregen zu rechnen», sagt Beret. Ähnlich geht es am Freitag weiter. Auch dann regnet es wieder viel, Schnee gibt es aber keinen mehr. Aufs Wochenende hin kommt schliesslich eine Wetterbesserung mit milderen Temperaturen.

«Dieses wechselhafte Wetter mit relativ tiefen Temperaturen ist völlig normal für den März», sagt Beret. Aussergewöhnlich seien eher die milden Temperaturen des Februars und Anfang März gewesen. «Die Natur kann jetzt gut auch heftige Niederschläge verkraften, denn der Februar war definitiv zu trocken.»

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