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Schneesturm: New York streicht über 1700 Flüge

Der dritte Wintersturm der Saison hat der US-Ostküste erneut ergiebige Schneefälle und Eisregen gebracht, die zu zahlreichen Problemen geführt haben. Über 100'000 Menschen sind ohne Strom und Heizung.

Ein Land versinkt im Schnee: Zum dritten Mal in diesem Winter hat legt ein Schneesturm die US-Ostküste lahm. Schneeschaufeln in der Stadt Albany.
Ein Land versinkt im Schnee: Zum dritten Mal in diesem Winter hat legt ein Schneesturm die US-Ostküste lahm. Schneeschaufeln in der Stadt Albany.
Keystone
Auch die Stadt New York liegt unter einer Schneedecke.
Auch die Stadt New York liegt unter einer Schneedecke.
Keystone
In Philadelphia geht eine Frau zu Fuss zur Arbeit.
In Philadelphia geht eine Frau zu Fuss zur Arbeit.
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Der Gouverneur von Massachusetts rief in seinem Staat den Notstand aus und mobilisierte die Nationalgarde. Der Sturm habe mehr Schnee gebracht als erwartet und über 100'000 Menschen seien ohne Strom und Heizung, sagte er am Mittwoch.

In New York setzte die Stadtverwaltung jeden verfügbaren Schneepflug ein, nachdem ihr nach den vergangenen Blizzards Versagen bei der Organisation des Räumdienstes vorgeworfen wurde. Diesmal waren die Strassen schnell vom Schnee befreit - allerdings fiel auch weniger als halb so viel wie im vergangenen Monat, als praktisch über Nacht fast 60 Zentimeter Neuschnee herunterkamen.

Die heftigsten Schneefälle gingen diesmal etwas weiter nördlich nieder. Doch von South Carolina bis hoch nach Maine wurden Autofahrer aufgefordert, wegen des Schnees auf unnötige Fahrten zu verzichten. Etliche Schulen, Geschäfte und Ämter blieben geschlossen. Über 1700 Flüge mussten in den vergangenen Tagen an den drei New Yorker Flughäfen gestrichen werden. Am Mittwoch versuchten die Flughäfen, ihren normalen Betrieb wieder aufzunehmen.

Schnee in allen US-Staaten ausser Florida

Der Bahnbetrieb zwischen New York und Boston wurde aufgrund von Schäden an den Oberleitungen eingestellt. Ausser Massachusetts litten auch Einwohner der Staaten Connecticut und Rhode Island unter zeitweisen Stromausfällen.

Der nationale Wetterdienst berichtete, in jedem US-Staat ausser in Florida habe Schnee gelegen. Selbst auf Hawaii, wo auf dem Mauna Kea 18 Zentimeter Schnee lagen. «Ich glaube, das kam auch in der Vergangenheit schon vor, aber das passiert nicht oft», sagte James Peronto vom Wetterdienst. Seit Sonntag sollen mindesten 17 Menschen durch das Wetter bedingt ums Leben gekommen sein.

dapd/jak

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