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Schüler erhält 6 Millionen Dollar nach Sex mit Lehrerin

Ein minderjähriger Schüler schwängert seine Lehrerin. Jetzt kassiert er viel Geld von den kalifornischen Schulbehörden.

Tatort Schule: Die Citrus Valley High School in Kalifornien. (23. August 2016)
Tatort Schule: Die Citrus Valley High School in Kalifornien. (23. August 2016)
Google Street View

Ein Jahr dauerte die Beziehung zwischen einem minderjährigen Schüler und einer Englischlehrerin im US-Bundesstaat Kalifornien. Das Verhältnis kommt den zuständigen Schulbezirk nun teuer zu stehen. Gemäss amerikanischen Medien einigte sich der Redlands Unified School District mit den Anwälten des Schülers darauf, sechs Millionen Dollar zu zahlen und damit einen monatelangen Rechtsstreit beizulegen.

Die Rechtsvertreter des Minderjährigen werfen den Schulbehörden vor, von der sexuellen Beziehung des damals 16-jährigen Jugendlichen und der 28-jährigen Lehrerin der Citrus Valley High School gewusst zu haben. Und die Anwälte monierten, dass der Minderjährige nicht ausreichend geschützt worden war.

Lehrerin und Schüler getrennt befragt

Die Beziehung flog auf, als die Lehrerin im Juni vor drei Jahren sein Kind zur Welt brachte und die Mutter des jungen Vaters kurz darauf von der Verbindung erfuhr. Sie meldete sich beim Schulamt, das wiederum die lokale Polizei verständigte.

Die Schulbehörde bestreitet den Vorwurf der Anwälte des Minderjährigen. Schüler und Lehrerin seien getrennt befragt worden. Beide hätten ihr Verhalten plausibel erklären können. Von einer sexuellen Beziehung habe man erst von der Mutter des Burschen erfahren. Tom DeLapp, der Sprecher der Schulbehörde, erklärte der Zeitung «Redlands Daily Facts»: «Wir haben nichts falsch gemacht in der Art, wie wir mit dem Fall umgegangen sind.» Dass man jetzt die sechs Millionen bezahle, sei kein Eingeständnis der Schuld, sondern der Versuch, eine weitere Rufschädigung des Schulbezirks abzuwenden.

«Das Baby ist Gottes Plan»

Die Lehrerin bekannte sich vor Gericht schuldig. Überdies gestand sie, in sechs Fällen mit drei minderjährigen Schülern an zwei verschiedenen Lernanstalten Sex gehabt zu haben. Sie habe sechs Monate in Haft verbracht und sei inzwischen auf Bewährung frei, meldeten US-Medien. Zudem habe sie ihre Lehrerlizenz verloren und sich als sexuelle Straftäterin registrieren lassen müssen. Das Gesetz schreibt auch vor, dass sie mit den ehemaligen Schülern keinen Kontakt aufnehmen dürfe.

Das Sorgerecht des Kindes teilen sich der junge Vater und seine Mutter. Der Schüler sagte im Gericht aus, dass die Lehrerin ihm erzählt habe, das Baby sei «Gottes Plan». Sie habe auch gesagt, dass das Kind «ein Wunder» sei, weil sie gar nicht schwanger werden könne.

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