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Schülerin scherzt mit dem Schützen nach der Tat

Eine 17-Jährige ist Nikolas C. auf dem Flur des Schulhauses in Florida begegnet. Für sie besteht kein Zweifel, dass er nicht allein gehandelt hat.

Die Staatsanwaltschaft strebt für Nikolas Cruz die Höchststrafe an.
Die Staatsanwaltschaft strebt für Nikolas Cruz die Höchststrafe an.
Mike Stocker/AP, Keystone
Tag zur «Orientierung»: Mehrere Schülerinnern kehren mit Blumen an die High School in Parkland zurück. (25. Februar 2018)
Tag zur «Orientierung»: Mehrere Schülerinnern kehren mit Blumen an die High School in Parkland zurück. (25. Februar 2018)
Joe Raedle/Getty Images, AFP
Hier wird der mutmassliche Todesschütze von der Polizei abgeführt.
Hier wird der mutmassliche Todesschütze von der Polizei abgeführt.
Keystone
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Ein US-amerikanischer Reporter hat ein Interview mit einer Alexa Miednik geführt, die zum Zeitpunkt der Schiesserei an der Schule war. Die 17-jährige Schülerin erzählt, wie der Schuldirektor per Lautsprecher alle Klassen aufgefordert habe, das Gebäude zu verlassen. Als sie mit ihren Mitschülern die Treppe hinuntergegangen sei, seien Schüsse zu hören gewesen, und alle seien ausgeflippt.

Auf dem Weg zum Ausgang sei sie dem Verdächtigen Nikolas C. begegnet, erzählt Miednik. Sie habe ihn angesprochen, und er habe sehr – «ich weiss nicht, wie das Wort ist, das ich sagen will». An der Mittelschule hat er immer für Ärger gesorgt. Im Scherz habe sie zu ihm gesagt, sie sei überrascht, dass nicht er dahinterstecke. Darauf habe er nur mit einem «Hä?» geantwortet.

Zweiter Schütze involviert

«Wirklich?», fragt der ungläubige Reporter nach. Sie habe also mit dem Schützen gesprochen, bereits geschossen habe? «Ja, Sir», bestätigt Miednik. Ob sie keine Angst gehabt habe, will der Reporter wissen. In jenem Moment nicht, erwidert die 17-Jährige. Es sei definitiv noch ein zweiter Schütze involviert gewesen. Denn die Schüsse seien aus einem anderen Teil des Gebäudes gekommen, kurz bevor sie mit C. gesprochen habe.

Der 19-jährige Nikolas C. ist ein ehemaliger Schüler der Higschool in Parkland in Florida. Er war wegen Disziplinlosigkeiten von der Schule geflogen. Ob dieser Ausschluss ein Motiv für die Tat war, müssen erst die Vernehmungen ergeben. Ein Lehrer hatte zuvor Medienvertretern gesagt, der Junge sei als Sicherheitsrisiko angesehen worden und habe schon vor seiner Entlassung das Gelände nicht mit einem Rucksack betreten dürfen.

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