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Schwarzer erschossen – Zweifel an Polizeiversion

In Houston sollen Beamte zehn Schüsse auf einen Mann abgefeuert haben, obwohl dieser die Hände erhoben hatte.

Nach dem Tod zweier Schwarzer durch Polizeigewalt sorgt ein weiterer Vorfall in den USA für Aufsehen. Im texanischen Houston schossen Polizisten am Samstag den Afroamerikaner Alva Braziel nieder, später erlag dieser seinen Verletzungen.

Nach Angaben der örtlichen Medien erklärte die Polizei, Braziel sei bewaffnet gewesen und habe sich geweigert, die Waffe fallenzulassen. Stattdessen habe er sie auf die Beamten gerichtet. Nutzer der sozialen Netzwerke zogen die Angaben der Polizei am Sonntag in Zweifel und forderten weitere Untersuchungen. Es kursiert ein Video, das zeigen soll, dass Alva Braziel seine Hände erhoben hatte.

In einem weiteren Video äussert sich die Frau von Braziel.

Nach dem Tod zweier Schwarzer in den Bundesstaaten Minnesota und Louisiana und dem Mord an fünf Polizisten in Dallas ist die Stimmung im Land aufgeheizt, die Sorge vor einer Eskalation wächst.

SDA/ij

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