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Schweres Erdbeben erschüttert Athen

Ein Erdbeben mit der Stärke von 5,1 traf die griechische Hauptstadt. Die Telekommunikation brach zusammen.

anf/fal
Die Telekommunikation ist zusammengebrochen: Menschen versuchen auf einem öffentlichen Platz in Athen ihre Familie und bekannten zu erreichen. (19. Juli 2019)
Die Telekommunikation ist zusammengebrochen: Menschen versuchen auf einem öffentlichen Platz in Athen ihre Familie und bekannten zu erreichen. (19. Juli 2019)
Alkis Konstantinidis, Reuters
Das Erdbeben erschütterte Athen um 14.38 Uhr Lokalzeit mit einer Stärke von 5,1 auf der Richterskala. (19. Juli 2019)
Das Erdbeben erschütterte Athen um 14.38 Uhr Lokalzeit mit einer Stärke von 5,1 auf der Richterskala. (19. Juli 2019)
Petros Giannakouris, AFP
Menschen stehen vor der Kirche von Pantanassa auf dem Monastiraki Platz. (19. Juli 2019)
Menschen stehen vor der Kirche von Pantanassa auf dem Monastiraki Platz. (19. Juli 2019)
Alkis Konstantinidis, Reuters
Das Kreuz ist schief: Der Kirchenturm der Kirche wurde beim Erdbeben von aussen leicht beschädigt. (19. Juli 2019)
Das Kreuz ist schief: Der Kirchenturm der Kirche wurde beim Erdbeben von aussen leicht beschädigt. (19. Juli 2019)
Alkis Konstantinidis, Reuters
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Ein Erdbeben hat am Freitag Athen mit seinen rund 3,8 Millionen Einwohnern aufgescheut. Zahlreiche staatliche Gebäude mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden, Tausende Menschen rannten auf die Strassen, wie Augenzeugen berichteten. Es gab aber nach ersten Erkenntnissen kaum Verletzte.

Vielerorts fiel der Strom aus. Die Feuerwehr musste ausrücken, um Menschen aus steckengebliebenen Fahrstühlen zu befreien. Auch die Telekommunikation brach vorübergehend zusammen.

Dem ersten Beben, das vom Geodynamischen Institut von Athen mit 5,1 gemessen wurde, folgten mehrere Nachbeben, die die Menschen erneut in Angst versetzten, wie das Staatsfernsehen (ERT) berichtete.

Zentrum lag in einer Tiefe von 15 Kilometern

«Zwei alte unbewohnte Häuser sind eingestürzt. Es gibt keine schwere Verletzungen», sagte der griechische Regierungssprecher Stelios Petsas. Lediglich drei Menschen seien durch herabfallenden Putz von Häusern leicht verletzt worden, hiess es seitens des Rettungsdienstes. Helikopter zogen ihre Kreise über Athen, um Schäden festzustellen. In einigen Fällen gab es kleine Erdrutsche, wie ERT berichtete.

Das Zentrum des Bebens lag rund 25 Kilometer nordwestlich der griechischen Hauptstadt in einer Tiefe von rund 15 Kilometern, erläuterten Seismologen im Radio. Aus diesem Grund wurde das Beben als so stark empfunden, bestätigte der Chef des Geodynamischen Instituts, Manolis Pleionis.

«Wer Schäden an seinem Haus feststellt, sollte sich an die Behörden wenden und nicht hineingehen», sagte der Seismologe Akis Tselentis. Nach seinen Schätzungen war dieser Erdstoss das Hauptbeben – sicher könne man aber nicht sein, hiess es.

1999 hatte ein starkes Erdbeben in der gleichen Region im Nordwesten Athens die griechische Hauptstadt erschüttert, es forderte mehr als 140 Menschenleben.

(SDA)

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