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Shopper-Chaos in London

Diesen Black Friday hätte Grossbritannien wohl besser nicht eingeführt.

Wer stürzt muss aufpassen, nicht überrannt werden: Shopper stürmen ein britisches Kaufhaus.

Der aus den USA importierte Black Friday hat in mehreren britischen Städten zu chaotischen Verhältnissen geführt (siehe Video oben). Drei Festnahmen, mehrere Kämpfe, eine durch ein herabgestürztes Fernsehgerät verletzte Kundin - so lautete am Nachmittag das vorläufige Fazit der britischen Polizei. Sie musste mehrfach ausrücken und kritisierte die Einzelhändler für die mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen.

Der Black Friday ist der Freitag nach Thanksgiving in den USA. Viele Verbraucher in den Vereinigten Staaten nutzen das lange Wochenende zum Einkaufen, und viele Händler geben daher Rabatte.

In London, Glasgow und Cardiff stürzten sich am Freitagmorgen gleich bei Öffnung der Geschäfte Tausende von Kunden in Geschäfte, die mit Sonderangeboten warben. Überwachungskameras zeigten teils chaotische Szenen, etwa wie Kunden sich um herabgesetzte Kaffeemaschinen balgten. Mehrere Geschäfte mussten schliessen.

Drei Kunden wurden festgenommen, darunter eine Frau, die gedroht hatte, eine Verkäuferin «fertig zu machen». Der Polizeichef von Grand Manchester, Peter Fahy, rief über den Kurznachrichtendienst Twitter zur Ruhe auf. Das Chaos sei «bedauernswert», schliesslich seien «diese Ereignisse vorhersehbar gewesen». Jemanden auf den Boden zu schubsen, nur um 20 Pfund (25 Euro) beim Kauf einer Kaffeemaschine zu sparen, sei ein Übergriff – auch am Black Friday, erklärte ein Vertreter von Scotland Yard.

AFP

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