Zum Hauptinhalt springen

So will Köln ein erneutes Silvester-Debakel verhindern

Vergangenen Silvester kam es in Köln gleich massenhaft zu sexuellen Belästigungen. Dieses Jahr sollen das Tausende Polizisten verhindern.

In der Silvesternacht 2015 hatten am Kölner Hauptbahnhof überwiegend aus dem nordafrikanischen Raum stammende Täter massive Übergriffe auf Frauen und Diebstahldelikte verübt. (31. Dezember 2015).
In der Silvesternacht 2015 hatten am Kölner Hauptbahnhof überwiegend aus dem nordafrikanischen Raum stammende Täter massive Übergriffe auf Frauen und Diebstahldelikte verübt. (31. Dezember 2015).
Markus Boehm, AFP
Zwei Männer wurden für ihre Taten schuldig gesprochen.
Zwei Männer wurden für ihre Taten schuldig gesprochen.
Markus Boehm, AFP
Am Tag nach den massenhaften sexuellen Übergriffen und Diebstählen legten Menschen Protestbriefe und Blumen auf Stufen beim Kölner Hauptbahnhof nieder. (1. Januar 2016)
Am Tag nach den massenhaften sexuellen Übergriffen und Diebstählen legten Menschen Protestbriefe und Blumen auf Stufen beim Kölner Hauptbahnhof nieder. (1. Januar 2016)
Patrik Stollarz, AFP
1 / 7

Tausende Sicherheitskräfte sollen in der kommenden Silvesternacht in Köln die Ordnung garantieren. Allein die Kölner Polizei will 1500 Beamte einsetzen, wie Polizeipräsident Jürgen Mathies am Montag ankündigte.

Das sind etwa zehnmal so viele wie beim zurückliegenden Jahreswechsel, der von massenhaften Übergriffen gegen Frauen überschattet wurde. «So etwas darf sich nicht wiederholen», sagte Mathies.

Die deutsche Bundespolizei will zudem mit rund 800 Beamten unter anderem in Bahnhöfen und Zügen in Nordrhein-Westfalen unterwegs sein. Zudem wird die Stadt Köln 600 Ordnungskräfte aufbieten.

Schutzzone um den Dom

Daneben wollen die Kölner Behörden in der Silvesternacht verstärkt Videotechnik einsetzen und Innenstadtplätze besser als bisher ausleuchten. Zudem wird eine Schutzzone um den Kölner Dom eingerichtet, in der ein Böllerverbot gilt. Die Schutzzone soll durch hüfthohe Absperrgitter mit Einlass- und Ausgangsstellen markiert werden.

Die Behörden wollen verhindern, dass sich das Chaos vom vergangenen Jahr in Köln wiederholt. Damals waren Frauen von Männergruppen massenhaft sexuell bedrängt und bestohlen worden. Zeugen beschrieben die Täter als arabisch und nordafrikanisch. Wie sich herausstellte, waren viele Flüchtlinge darunter.

Die Ereignisse machten international Schlagzeilen. Rund die Hälfte der Verfahren gegen namentlich ermittelte Beschuldigte sind mittlerweile wieder eingestellt worden.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch