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Sprengsatz vor Schweizer Botschaft

Sicherheitskräfte haben Anfang des Monats eine potenzielle Brandbombe in der Nähe der Botschaft in Rom gefunden.

Unbekannte haben Anfang Oktober auf einer Mauer bei der Schweizer Botschaft in Rom einen Brandsatz deponiert. Dieser detonierte nicht. Die italienische Polizei ermittelt. In der Nacht auf den 5. Oktober 2010 sei auf einer Mauer bei der Schweizer Botschaft ein von Hand gebautes, rudimentäres Brandgerät gefunden worden, sagte Pierre-Alain Eltschinger, Sprecher des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Er bestätigte einen Bericht der Zeitung «20 Minuten» vom Mittwoch.

Das Brandgerät sei nicht explodiert und habe keinerlei Schaden angerichtet, sagte Eltschinger weiter. Die Botschaft habe im Vorfeld weder eine Warnung vor dem Brandsatz erhalten, noch sei danach ein Bekennerschreiben eingegangen.

Neben Rom habe es in letzter Zeit an keiner Schweizer Botschaft einen versuchten Anschlag gegeben. Jede Botschaft verfüge über ein Sicherheitsdispositiv. «Die Situation wird laufend analysiert, und Massnahmen werden gegebenenfalls ergriffen beziehungsweise angepasst», ergänzte Eltschinger. Die Ermittlungen der italienischen Polizei laufen.

(SDA)

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