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Streit um Affen-Selfie beigelegt

25 Prozent der künftigen Einnahmen des berühmten Fotos mit Affe Naruto und dem Fotografen David Slater kommen dem Schutz der Tiere zugute.

Naruto drückt den Auslöser: Affen-Selfie aus dem Jahr 2011.
Naruto drückt den Auslöser: Affen-Selfie aus dem Jahr 2011.
David Slater, Keystone
Hier ein Bild mit dem Fotografen David Slater.
Hier ein Bild mit dem Fotografen David Slater.
David Slater, Keystone
Künftig gehen 25 Prozent aus den Einnahmen des Bildes an den Tierschutz.
Künftig gehen 25 Prozent aus den Einnahmen des Bildes an den Tierschutz.
David Slater, Keystone
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Ein langjähriger Gerichtsstreit über die Urheberschaft eines Affen an seinem Selfie ist mit einem Vergleich beigelegt worden. Die Tierrechtsorganisation PETA einigte sich laut eigenen Angaben mit dem britischen Naturfotografen David J. Slater aussergerichtlich.

Der Streit drehte sich um die Urheberrechte an «Affen-Selfies», die ein Makake auf der indonesischen Insel Sulawesi im Jahr 2011 aufgenommen hatte. Der Affe Naruto drückte damals auf den Auslöser von Slaters Kamera. Im Jahr 2015 klagte PETA im Namen des Affen auf die Rechte an den Bildern. Der Fall wurde in zweiter Instanz vor einem Gericht in San Francisco verhandelt, nachdem die Klage zunächst abgewiesen worden war.

Slater habe sich bereiterklärt, 25 Prozent seiner künftigen Einnahmen von den Selfie-Bildern gemeinnützigen Organisationen zu stiften, die sich für den Schutz von Naruto und seinen Artgenossen in Indonesien einsetzen, hiess es in einer gemeinsamen Erklärung. Dieser Gerichtsstreit hätte wichtige Fragen aufgeworfen, die rechtlichen Interessen von «nicht-menschlichen Tieren» auszubauen, teilten beide Parteien mit.

(SDA)

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