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Todesschütze von Utrecht legt Geständnis ab

Der 37-jährige Täter hat sich zur Tat bekannt und erklärt, allein gehandelt zu haben.

Anklage wegen Terrorismus: Forensiker in dem Gebäude, in dem der mutmassliche Täter festgenommen wurde. (18. März 2019)
Anklage wegen Terrorismus: Forensiker in dem Gebäude, in dem der mutmassliche Täter festgenommen wurde. (18. März 2019)
Piroschka van de Wouw
Aufarbeitung in Utrecht: Nach der Schiesserei mit drei Toten nimmt die Polizei einen weiteren Verdächtigen fest. (18. März 2019)
Aufarbeitung in Utrecht: Nach der Schiesserei mit drei Toten nimmt die Polizei einen weiteren Verdächtigen fest. (18. März 2019)
Peter Dejong (AP), Keystone
Umgebung abgesperrt: Polizei, Rettungsdienste und auch eine Anti-Terror-Einheit seien vor Ort.
Umgebung abgesperrt: Polizei, Rettungsdienste und auch eine Anti-Terror-Einheit seien vor Ort.
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Der mutmassliche Todesschütze von Utrecht hat sich zur Tat bekannt und erklärt, allein gehandelt zu haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag in der niederländischen Stadt mit. Aber zum Motiv des 37-Jährigen wurde nichts mitgeteilt.

Die Staatsanwaltschaft legt dem Mann mehrfachen Mord oder Totschlag mit terroristischem Motiv zur Last. Gökmen T. hatte am Montag in einer Strassenbahn in Utrecht um sich geschossen. Drei Menschen waren getötet und drei weitere schwer verletzt worden. Die Tat hatte die Niederlande schwer geschockt.

Bei dem Verdacht eines terroristischen Motivs stützt sich die Staatsanwaltschaft auf ein Schreiben, das im Fluchtauto gefunden worden war. Das Schreiben war nicht veröffentlicht worden. Allerdings wird auch untersucht, ob psychische Probleme ein Motiv sein könnten, «kombiniert mit einer radikalisierten Ideologie».

Ein weiterer Verdächtiger, der am Dienstag festgenommen worden war, wurde am Freitag aus der Haft entlassen. Er werde nicht mehr verdächtigt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Untersuchungshaft des Hauptverdächtigen war am Freitag um die maximale Dauer von weiteren zwei Wochen verlängert worden.

Am Abend sollte in Utrecht mit einem Schweigemarsch an die Opfer erinnert werden. Dazu kündigten auch Ministerpräsident Mark Rutte, der Justizminister sowie die Bürgermeister der vier grossen Städte des Landes ihre Teilnahme an.

(SDA)

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