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Tourist stirbt beim Raften in der Lütschine

Der Mann fiel ins Wasser und trieb längere Zeit in dem Wildbach. Die Lütschine ist für ihre Gefährlichkeit bekannt, immer wieder gab es tödliche Unfälle.

Die Helfer bergen einen der Verletzten aus der Lütschine.
Die Helfer bergen einen der Verletzten aus der Lütschine.
Leser-Reporter: Kurt Brüllhardt

Abklärungen zu dem Unfall seien im Gang, teilte die Kantonspolizei Bern mit. Nähere Angaben zur Identität des Verunfallten konnte sie zunächst nicht machen. Es lägen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor, erklärte ein Sprecher auf Anfrage.

13 Touristen waren am Montagnachmittag mit zwei Guides unterwegs. Mit zwei Booten starteten sie unterhalb des «Dangelstutz» zwischen Wilderswil und Zweilütschinen zu einer River-Rafting-Tour. Kurz nach dem Einwassern fielen zwei Teilnehmer ins Wasser.

Einer von ihnen konnte laut Polizei nach kurzer Zeit geborgen werden. Er wurde in der Folge zur Kontrolle ins Spital gebracht. Der zweite Verunfallte, der längere Zeit in der Lütschine trieb, konnte nach der Bergung reanimiert und mit einem Rega-Helikopter in Spitalpflege gebracht werden.

Nicht der erste Unfall

Das Berner Oberland gilt als Anziehungspunkt für Abenteuersportler. Immer wieder kommt es auch zu Unfällen. In der Gegend des Dangelstutzes bei Wilderswil hatte sich bereits 2009 ein tragisches Riverrafting-Unglück auf der Lütschine ereignet. Damals wurden zwei Touristinnen schwer verletzt geborgen. Beide starben später im Spital.

2003 kam ein Lehrer bei einem Riverrafting-Unfall in der Lütschine ums Leben. Im Saxetbach, ebenfalls in der Nähe von Wilderswil, starben 1999 über 20 junge Menschen bei einer anderen Abenteuersportart, dem Canyoning.

Auf der Kander kamen 2008 fünf Armeeangehörige um. Sie waren mit ihren Boten bei Schwellen in Wasserwalzen geraten.

SDA/js

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