Tourist stürzt am Matterhorn in den Tod

Ein südkoreanischer Bergsteiger ist am Montag am Matterhorn tödlich verunglückt. Er stürzte beim Abseilen aus ungeklärten Gründen in die Tiefe.

Mit Panoramablick auf den berühmten Berg: Touristen laufen in Zermatt einem Wanderweg entlang. (22. Juni 2018) Foto: Valentin Flaurad/Keystone

Mit Panoramablick auf den berühmten Berg: Touristen laufen in Zermatt einem Wanderweg entlang. (22. Juni 2018) Foto: Valentin Flaurad/Keystone

Am Sonntag, 14. Juli, trafen drei südkoreanische Alpinisten bei der Hörnlihütte ein. Der Aufstieg zum Gipfel des Matterhorns wäre für den folgenden Tag geplant gewesen. Zur Erkundung kletterten die Bergsteiger noch am Sonntagnachmittag dem Hörnligrat entlang hoch.

Wie die Kantonspolizei Wallis berichtet, gerieten sie dabei in eine Schlechtwetterzone und mussten die Nacht im Freien auf einer Höhe von circa 3900 m ü. M. verbringen.

Begleiter blieben unverletzt

Am darauffolgenden Tag entschlossen sich die Alpinisten gegen 14 Uhr dazu, einen neuen Standort zu beziehen. Beim Abseilen stürzte einer der Alpinisten aus derzeit ungeklärten Gründen ab.

Die Einsatzkräfte der Bergrettung Zermatt und der Air-Zermatt konnten den Mann nur noch tot aus der Ostwand bergen. Seine beiden Begleiter blieben unverletzt und konnten evakuiert werden.

Die formelle Identifizierung des Verstorbenen ist gegenwärtig im Gange. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

sda

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