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Trekkingveranstalter hat 100 Schlittenhunde getötet

Ein kanadischer Trekking-Veranstalter soll 100 Tiere erschlagen haben, weil die Nachfrage nach den Touren zu gering gewesen sei. Diesen Vorwurf erhebt eine kanadische Tierschutzorganisation.

Besitzer kannte keine Gnade: 100 Schlittenhunde mussten sterben, weil die Geschäfte nicht liefen. (Symbolbild)
Besitzer kannte keine Gnade: 100 Schlittenhunde mussten sterben, weil die Geschäfte nicht liefen. (Symbolbild)
Keystone

Die Firma Outdoor Adventures Whistler habe einen ihrer Mitarbeiter dazu angehalten, ein Blutbad unter den Hunden anzurichten, sagte Marcie Moriarty, Direktorin der Tierschutzorganisation SPCA. So seien einige der Tiere erschossen und anderen die Kehle durchgeschnitten worden, bevor deren Körper in ein Massengrab geworfen worden seien.

Touristen blieben aus

Die in Vancouver ansässige Radioanstalt CKNW meldete, das Trekkingunternehmen habe nach den Olympischen Winterspielen im Februar 2010 auf eine grosse Nachfrage nach Schlittenrennen gehofft.

Da der erwartete Touristenandrang jedoch ausgeblieben sei, seien die Schlittenhunde im April 2010 getötet worden. Outdoor Adventures Whistler war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

dapd/pbe

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