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Tsunami-Warnung für Hawaii aufgehoben

Nach einem starken Erdbeben in Kanada liessen die Behörden Küstengebiete auf Hawaii evakuieren. Schwere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet. Die höchste Welle erreichte mit 152 Zentimetern Maui.

Sicherheitsvorkehrungen in Kalifornien: Ein Mann bindet sein Segelboot los. (27. Oktober 2012)
Sicherheitsvorkehrungen in Kalifornien: Ein Mann bindet sein Segelboot los. (27. Oktober 2012)
AFP
Vorbereitungen in der Gefahrenzone: Ein Mann auf Honolulu fährt sein Boot in andere Gewässer. (27. Oktober 2012)
Vorbereitungen in der Gefahrenzone: Ein Mann auf Honolulu fährt sein Boot in andere Gewässer. (27. Oktober 2012)
AFP
Ein Paar beim Grosseinkauf auf Honolulu. (27. Oktober 2012)
Ein Paar beim Grosseinkauf auf Honolulu. (27. Oktober 2012)
AFP
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Vorläufige Entwarnung im Pazifik: Nach dem stärksten Erdbeben in Kanada seit mehr als 60 Jahren sind die Tsunami-Warnungen teilweise wieder aufgehoben worden. Von der Massnahme waren Küstengebiete der Provinz British Columbia, der Norden des US-Staats Kalifornien sowie Hawaii und Alaska betroffen gewesen.

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ereignete sich das Beben der Stärke 7,7 am Samstagabend (Ortszeit) auf den vor der Westküste Kanadas gelegenen Queen Charlotte Islands (Haida Gwaii) in einer Tiefe von etwa fünf Kilometern. Sein Zentrum lag 155 Kilometer südlich von Masset in British Columbia.

Erleichterung in Kanada

Das Beben war in weiten Teilen von British Columbia zu spüren. «Alles hat sich bewegt. Es war verrückt», sagte eine Bewohnerin der Ortschaft Prince Rupert, Grainne Barthe. «Ich habe schon vorher Erdbeben gespürt, aber das war bisher das stärkste.» Wenige Minuten später folgte ein Nachbeben der Stärke 5,8.

Mancherorts wurden Anwohner in Sicherheit gebracht. Berichte über schwere Schäden oder Verletzte lagen zunächst aber nicht vor. Die örtliche Katastrophenschutzministerin, Shirley Bond, zeigte sich in einer ersten Reaktion erleichtert.

Tsunami-Wellen kleiner als erwartet

Die herannahende Tsunami-Welle versetzte die Behörden auf Hawaii zunächst in Alarmbereitschaft. An der Küste schlugen dann jedoch kleinere Wellen auf als erwartet, wie das pazifische Tsunami-Warnzentrum (PTWC) mitteilte. Mit rund 152 Zentimetern sei auf Maui die bislang grösste Welle gemessen worden.

Zuvor waren Bewohner aufgefordert worden, höher gelegene Gebiete aufzusuchen. Inzwischen sehe es jedoch so aus, als ob die gross angelegte Evakuierung entlang der Küstengebiete unnötig gewesen sei, sagte Fryer. Die Tsunami-Warnung für die Urlaubsinsel wurde schliesslich wieder aufgehoben. Ebenso verfuhren die Behörden in British Columbia, Südalaska und Oregon. Eine Tsunami-Warnung für den Norden Kaliforniens wurde allerdings beibehalten.

Das Erdbeben vom Samstag war in Kanada das stärkste seit dem 22. August 1949 gewesen. Damals hatte sich nach Regierungsangaben ein Beben der Stärke 8,1 vor der Küste von British Columbia ereignet.

(dapd)

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