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«Um 6.12 Uhr war Fabio das letzte Mal online»

Im westfälischen Haltern trauern die Menschen um die Schulklasse, die beim ­Airbus-Absturz umkamen. Und sie wollen Antworten.

Die Spurensicherung und die Bergung der sterblichen Überreste der Opfer gehen weiter: Ein Helikopter der Gendarmerie überfliegt Seyne-les-Alpes in der Nähe der Absturzstelle. (28. März 2015)
Die Spurensicherung und die Bergung der sterblichen Überreste der Opfer gehen weiter: Ein Helikopter der Gendarmerie überfliegt Seyne-les-Alpes in der Nähe der Absturzstelle. (28. März 2015)
Jeff Pachoud, AFP
Hier wurde Germanwings-Co-Pilot Andreas Lubitz behandelt: Schild vor dem Universitätsklinikum Düsseldorf. (27. März 2015)
Hier wurde Germanwings-Co-Pilot Andreas Lubitz behandelt: Schild vor dem Universitätsklinikum Düsseldorf. (27. März 2015)
Patrik Stollarz, AFP
Germanwings und andere Airlines haben ihre Logos auf Twitter und Facebook als Reaktion auf das Unglück schwarz eingefärbt. (24. März 2015)
Germanwings und andere Airlines haben ihre Logos auf Twitter und Facebook als Reaktion auf das Unglück schwarz eingefärbt. (24. März 2015)
AFP
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Es ist nur ein Wort, das die Trauer am Tag danach zusammenfasst. «Warum?» Es ist mit roter Farbe auf ein Schild geschrieben, das inmitten von Hunderten Kerzen und Blumen auf der Treppe vor dem Eingang des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern liegt. Daneben hat jemand ein kleines Plastikflugzeug gelegt. 16 Schüler der Stufe 10 und zwei Lehrerinnen der Europaschule waren an Bord der Germanwings-Maschine von Barcelona nach Düsseldorf, die am Dienstag an einem Berghang in Südfrankreich zerschellte. Am Mittwochmorgen haben sich Mitschüler, Freunde und Angehörige vor der Schule versammelt. Sie schluchzen, halten sich in den Armen, legen Blumen und noch mehr Kerzen ab. «Wir vermissen dich, ­Fabio», steht auf einem der Grablichter. Wenige Meter daneben ringt eine grosse blonde Frau um Fassung. Fabio war ihr Neffe.

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