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Und plötzlich war die olympische Fackel aus

Mit einer prächtigen Zeremonie hat in Moskau der Staffellauf für die Winterspiele in Sotschi begonnen. Die Fackel wird rund 65'000 Kilometer durch Russland getragen. Doch bereits am Anfang kam es zur Panne.

Panne zum Auftakt: Der Ex-Olympionike Schawarsch Karapetjan lässt sich die Flamme an der Fackel wieder anzünden.

Mit einer Zeremonie auf dem Roten Platz in Moskau hat heute der Staffellauf mit der olympischen Fackel für die Winterspiele Anfang kommenden Jahres in Sotschi begonnen. Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin gab den Startschuss für den rund 65'000 Kilometer langen Lauf durch Russland, an dessen Ende das olympische Feuer in Sotschi am Schwarzen Meer ankommen soll. Die Eröffnungszeremonie des Sportereignisses ist für den 7. Februar geplant.

An dem Staffellauf beteiligen sich unter anderem Sportler und andere Prominente. Die Etappe in Moskau ist 77 Kilometer lang und soll bis Dienstag dauern. Rund 12'000 Polizisten waren wegen des Ereignisses im Einsatz.

Panne im Kreml

Die Olympische Flamme wird der Tradition entsprechend aus dem griechischen Olympia zu den olympischen Sportstätten der Sommer- und Winterspiele getragen. Am Sonntag traf die Flamme aus Griechenland mit dem Flugzeug in Moskau ein.

Am gleichen Tag passierte ausgerechnet im Moskauer Kreml eine Panne: Als der 60-jährige Ex-Olympionike Schawarsch Karapetjan die Flamme bei der Zeremonie mit Staatschef Wladimir Putin durch das russische Machtzentrum trug, erlosch diese. Der Läufer gestikulierte hilflos, setzte seinen Lauf aber fort. Die Fackel wurde dann von einem offiziellen Vertreter in schwarzem Gewand mit einem einfachen Feuerzeug aufs Neue entzündet. Sotschi-Organisationschef Dmitri Schernischenko rief dazu auf, der Panne «nicht zu viel Bedeutung» beizumessen.

AFP/wid

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