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Warum der Einsatz der Feuerwehr nicht bemerkt wurde

Beim Brand in der Solothurner Altstadt waren Schaulustige der Meinung, dass die Feuerwehr erst sehr spät eingegriffen habe. Die Feuerwehr hat dafür eine einleuchtende Erklärung.

Die Feuerwehr bei den Untersuchungsarbeiten am Tag nach dem Brand.
Die Feuerwehr bei den Untersuchungsarbeiten am Tag nach dem Brand.
zvg/Kapo Solothurn
Die Polizei geht von einem Schaden von mehreren Millionen Franken aus.
Die Polizei geht von einem Schaden von mehreren Millionen Franken aus.
zvg/Kapo Solothurn
Der Brand brach in einem Dachstock aus.
Der Brand brach in einem Dachstock aus.
Jose Martinez, Leserreporter
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Die Feuerwehr sei kurz nachdem der Alarm eingegangen war, vor Ort gewesen, sagt der Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Solothurn in der Solothurner Zeitung. Man habe aber zuerst Schlauchleitungen legen müssen und das Feuer zuerst von unten, von der Goldgasse aus bekämpft. Deswegen hätten die meisten Schaulustigen den Einsatz erst spät bemerkt.

In der Solothurner Zeitung meldete sich auch der Besitzer des Hauses an der Hauptgasse 54 zu Wort. Er hätte dieses erst vor kurzem erworben, Nutzen und Schaden gingen aber erst am 1. Juni an ihn über.

40 Geschädigte und ein Millionenschaden

Wie Urs Eggenschwiler von der Kantonspolizei Solothurn am Mittwoch gegenüber bernerzeitung.ch mitteilte, sei die Brandursache noch immer unbekannt. Der Sachschaden belaufe sich auf mehrere Millionen Franken. «Ingesamt sind durch den Brand etwa 40 Personen geschädigt worden, verletzt wurde aber niemand», so Eggenschwiler. Derzeit werde die mögliche Einsturzgefahr der Häuser abgeklärt.

Auch rund 40 Personen, die in den fünf Häusern in der Hauptgasse im Herzen der Altstadt wohnen, konnten die Nacht auf Mittwoch nicht in ihren Wohnungen verbringen. Sie seien bei Bekannten oder in Hotels einquartiert worden, sagte Thalia Schweizer, Mediensprecherin der Kantonspolizei Solothurn. Wann die Betroffenen zurück in ihre Wohnungen könnten, sei noch offen.

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