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Müllmann findet Kinderleiche in Container

Die Todesursache des sieben Jahre alten Mädchens, das am Samstag tot in einem Müllcontainer in Wien entdeckt worden war, ist bekannt.

Die Kinderleiche wurde in dieser Wohnsiedlung in der Heiligenstädter Strasse in Wien-Döbling gefunden. (Quelle: Google Map)
Die Kinderleiche wurde in dieser Wohnsiedlung in der Heiligenstädter Strasse in Wien-Döbling gefunden. (Quelle: Google Map)

Ein sieben Jahre altes Mädchen, das am Samstag tot in einem Müllcontainer in Wien entdeckt worden war, ist erstochen worden. Das Kind sei durch einen Stich in den Hals getötet worden, teilte Polizeisprecherin Irina Steirer am Sonntag laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Das Mädchen war am Freitagnachmittag vom Spielplatz einer Wohnhausanlage im Nordwesten Wiens verschwunden und als vermisst gemeldet worden.

Die Ermittlungen liefen laut Polizei weiter auf Hochtouren. Die Vernehmung von Zeugen und Angehörigen des Mädchens und die Auswertung der Spuren dauerten demnach an. Am Samstag war eine Kinderleiche entdeckt worden, am Samstagabend bestätigte sich, dass es sich um die vermisste Siebenjährige handelte. «Das Mädchen ist identifiziert», sagte die Polizeisprecherin laut APA.

Das Mädchen war zuletzt am Freitag um 15.00 Uhr beim Spielen gesehen worden. Am späten Abend gab ein Angehöriger eine Vermisstenanzeige auf. Schon in der Nacht wurde nach dem Kind gesucht, unter anderem in den Kellern der Wohnhausanlage.

Als die Müllabfuhr am Samstagmorgen die grossen schwarzen Müllcontainer entleeren wollte, kam es zu dem grausigen Fund: Die Polizei fand die Kinderleiche in einen Müllsack verpackt. Der Fundort an dem Gemeindebau, in dem die Familie des Mädchens wohnt, wurde weiträumig abgesperrt.

SDA/nag

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