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«Wir waren richtiggehend eingemauert»

Reiseleiterin Bettina Frey ist mit einer Trekkinggruppe im Himalaja unterwegs und wurde auf 5000 Meter Höhe eingeschneit. Nun schildert sie, wie ihre Gruppe vom Sturm überrascht und schliesslich gerettet wurde.

Hunderte wurden vom Schnee überrascht: Berggänger warten neben einem Helikopter.
Hunderte wurden vom Schnee überrascht: Berggänger warten neben einem Helikopter.
taan.org
Viele der überlebenden Berggänger tragen Erfrierungen davon: Ein Israeli wird nach der Behandlung im Spital von Kathmandu zum Flughafen gebracht. (18. Oktober 2014)
Viele der überlebenden Berggänger tragen Erfrierungen davon: Ein Israeli wird nach der Behandlung im Spital von Kathmandu zum Flughafen gebracht. (18. Oktober 2014)
Navesh Chitrakar, Reuters
Acht Berggänger kamen in einer Lawine um: Armeeangehörige tragen einen Toten davon. (16. Oktober 2014)
Acht Berggänger kamen in einer Lawine um: Armeeangehörige tragen einen Toten davon. (16. Oktober 2014)
Nepalesische Armee/EPA
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Frau Frey, Sie sind mit einer Trekkinggruppe in der Annapurna-Region in Nepal unterwegs – wo befinden Sie sich, und wie geht es Ihrer Gruppe?

Wir sind am Donnerstag per Helikopter evakuiert und in der Ortschaft Manang abgesetzt worden. Inzwischen sind wir zu Fuss unterwegs das Tal hinunter, in Richtung der nächsten Strasse. Zuletzt haben wir das Bergdorf Chame passiert. Verletzt wurde niemand, und wir sind sehr dankbar, dass wir gerettet wurden. Das Gefühl, als der Helikopter auf uns Kurs nahm, war überwältigend. Der Druck, der sich aufgebaut hatte, war sehr gross. Nun legt er sich langsam wieder.

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