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Wolf hält Freiburger Behörde auf Trab

Der Wolf geht um im Kanton Freiburg. Besondere Massnahmen wurden vorerst nicht gestartet: Für Mensch und Tier bestehe keine Gefahr.

Nachdem in Bulle, Broc und Charmey vergangene Woche ein Wolf gesichtet worden ist, wird das kantonale Amt für Wald, Wild und Fischerei (Walda) mit Anfragen aus der Bevölkerung überhäuft.

Wie Marc Mettraux, Sektorleiter terrestrische Fauna und Jagd beim Walda erklärt, sind vom Wolf seit Samstag keine weiteren Spuren entdeckt worden. Die Wildhüter ­seien auf ihren Kontrollgängen aber besonders aufmerksam. Ein besonderes Programm Wolf ist aber nicht gestartet worden, wie Mettraux sagt. «Solange der Wolf in der Landwirtschaft keine Schäden anrichtet, müssen wir nicht weiter aktiv werden.»

Die Frage, ob das gesichtete Tier von der Wölfin F13 und dem Wolf M64 abstammt, verneint Mettraux. Besagte Tiere waren vergangenen Sommer in den Freiburger Voralpen unterwegs. Diese könnten frühestens diesen oder nächsten Frühling ein Rudel bilden, erklärt Mettraux.

Der aktuell gesichtete Wolf sei jedoch bereits zehn bis zwölf Monate alt. Eine DNA-Analyse von Haar und Kot des Tieres soll bald Aufschluss geben über dessen Abstammung. Die Probe werde derweil in Lausanne ausgewertet.

Keine Gefahr für Menschen

Mettraux hofft, dass das Thema Abschuss bei diesem Wolf nie ein Thema wird. «Ich gehe davon aus, dass der Wolf mit dem Hirsch, dem Reh und der Gämse überleben kann und niemandem Schaden zufügt.»

Für Menschen stelle der Wolf keine Gefahr dar. «Das ist nicht dasselbe wie ein streunender Hund. Ein Wolf ist von Geburt an wild und kennt die Menschen nicht.» Folglich habe er Angst vor ihnen und wüsste gar nicht, wie er ein Geschöpf auf zwei Beinen angreifen sollte.

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