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Zehntausende ohne Wasser und Strom – Notstand in Chile

Sintflutartige Regenfälle und Stürme machen dem Norden von Chile zu schaffen. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben, 22 werden noch vermisst.

Die chilenische Armee übernahm die Kontrolle im Katastrophengebiet: Armeeangehörige helfen Menschen über die Strasse. (25. März 2015)
Die chilenische Armee übernahm die Kontrolle im Katastrophengebiet: Armeeangehörige helfen Menschen über die Strasse. (25. März 2015)
Keystone

Im sonst extrem trockenen Norden Chiles sind mindestens drei Menschen bei heftigen Unwettern ums Leben gekommen. Weitere 22 würden vermisst, teilte die Regierung des südamerikanischen Landes mit.

Die von Wüste geprägten Regionen Atacama und Antofagasta erlebten nach Angaben der Meteorologen die schlimmsten Regenfälle in 50 Jahren. Die Fluten setzten Ortschaften unter Wasser, rissen Häuser fort und lösten zahlreiche Erdrutsche aus, wie es weiter hiess.

Tausende Einwohner wurden von der Aussenwelt abgeschnitten oder flohen vor den Fluten in Notunterkünfte. In Ortschaften wie Chañaral konnten die Einwohner nur mit Helikoptern in Sicherheit gebracht werden.

Vielerorts seien Strom, Telefon und die Wasserversorgung ausgefallen, hiess es in Medienberichten. Präsidentin Michelle Bachelet rief nach einem Besuch im Katastrophengebiet für die betroffenen Gegenden den Notstand aus und entsandte das Militär, um bei Rettungsarbeiten zu helfen und für Ordnung zu sorgen.

sda/AP/chk

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