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Zwei Menschen bei Waldbränden in Colorado getötet

Im US-Bundesstaat Colorado wüten die schlimmsten Waldbrände der Geschichte. Bislang wurden 360 Häuser zerstört. 40'000 Menschen müssen ihre Häuser verlassen.

Verheerende Waldbrände: Ein abgebranntes Haus in Colorado. (13. Juni 2013)
Verheerende Waldbrände: Ein abgebranntes Haus in Colorado. (13. Juni 2013)
Reuters

Die verheerenden Wald- und Buschbrände im US-Staat Colorado haben mindestens zwei Menschenleben gekostet. Der Sheriff von El Paso, Terry Maketa, erklärte, am Donnerstag seien die sterblichen Überreste von zwei Menschen gefunden worden. Eine weitere Person, die zunächst vermisst worden war, sei dagegen wohlbehalten wieder aufgetaucht.

Das Feuer hat bislang mindestens 360 Häuser zerstört und ist damit der schwerste Brand in der Geschichte Colorados. Etwa 40'000 Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen, davon einige auch in den Vororten der Grossstadt Colorado Springs.

Bis Donnerstag hatten die Flammen rund 6000 Hektar Wald verwüstet. Diese Bilanz sei «schockierend» und übertreffe bereits die Zerstörung des grossen Waldbrands im Waldo Canyon in der Nähe der Stadt Denver im vergangenen Jahr, erklärte Maketa.

Das Feuer hatte sich seit Dienstag in rapidem Tempo durch das Gehölz gefressen. Wind und Trockenheit erschwerten den Einsatz der Feuerwehr, deren rund 500 Einsatzkräfte von Löschflugzeugen unterstützt wurden. Die Ursache des Brandes blieb zunächst unklar.

AP/sda/chk

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