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Zwei Tote in Trimbach: «Das ist ein Schock»

In Trimbach SO hat sich nach ersten Erkenntnissen eine Beziehungstat ereignet. Die Polizei ermittelt.

Details noch unbekannt: Hinter dieser Tür spielte sich die Tat ab.
Details noch unbekannt: Hinter dieser Tür spielte sich die Tat ab.
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Gemäss ersten Erkenntnissen steht eine Beziehungstat im Vordergrund.
Gemäss ersten Erkenntnissen steht eine Beziehungstat im Vordergrund.
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Das Polizeisiegel an der Tür des Hauses.
Das Polizeisiegel an der Tür des Hauses.
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In Trimbach SO sind am Mittwochnachmittag zwei Menschen tot in einem Haus aufgefunden worden. Angehörige haben sich bei der Polizei gemeldet, heisst es auf Anfrage von Redaktion Tamedia. Gemäss ersten Erkenntnissen steht eine Beziehungstat im Vordergrund.

Bei einem der Opfer handelt es sich um C. W.* Die 54-Jährige hat in einem Pflegeheim gearbeitet, wo der Tod der Frau Betroffenheit auslöste. «In stiller Anteilnahme an unsere geschätzte Mitarbeiterin, die ganz unerwartet von uns ging», heisst es in einem Trauerschreiben. Die Frau war verheiratet und hatte eine Tochter.

«Erst vor zwei Tagen war ich bei ihr»

Die Nachbarn zeigen sich tief betroffen. «Das ist ein Schock. Ich bin jeden Tag am Haus vorbeigefahren», sagt eine Anwohnerin zu Redaktion Tamedia. C. half einer weiteren Nachbarin früher, deren kranken Bruder zu pflegen. Die beiden waren deshalb befreundet. «Erst vor zwei Tagen war ich bei ihr, sie sagte, sie sei glücklich und wolle für immer mit ihrem Mann zusammen bleiben», erzählt die Nachbarin.

Derzeit gebe es keine Hinweise, dass weitere als die beiden aufgefundenen Personen am Ereignis beteiligt gewesen seien, teilte die Solothurner Kantonspolizei mit. Die zwei Toten seien zur Obduktion in ein Institut für Rechtsmedizin gebracht worden.

Die Polizei hat die Toten noch nicht formell identifiziert. Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Solothurn haben Ermittlungen zur Identität der Verstorbenen, zur Todesursache und zu den Umständen aufgenommen. Im Vordergrund steht gemäss ersten Erkenntnissen eine Beziehungstat.

Neben der Staatsanwaltschaft und mehreren Spezialdiensten der Kantonspolizei standen auch Mitarbeitende eines Instituts für Rechtsmedizin sowie ein Careteam im Einsatz.

SDA/woz

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