Zweite Explosion binnen vier Tagen in Kopenhagen

Vor einer Polizeiwache gab es eine Explosion. Am Dienstag wurde die dänische Steuerverwaltung bei einem ähnlichen Vorfall beschädigt.

Vor einer Polizeiwache in Kopenhagen hat es eine Explosion gegeben. Foto: Philip Davali / Ritzau Scanpix / AFP

Vor einer Polizeiwache in Kopenhagen hat es eine Explosion gegeben. Foto: Philip Davali / Ritzau Scanpix / AFP

FIn der dänischen Hauptstadt Kopenhagen hat es am Samstag zum zweiten Mal innerhalb von vier Tagen eine Explosion vor einer öffentlichen Einrichtung gegeben. Bei der Detonation vor einer Polizeiwache im Stadtteil Nørrebro sei niemand verletzt worden, sagte Chefinspektor Jørgen Bergen Skov.

Fensterscheiben zersprangen und der Eingang des Polizeipostens wurde beschädigt. Die Wache war in der Nacht unbesetzt. «Es war eine vorsätzliche Tat, ohne Zweifel», sagte Skov am Samstag vor der Presse. Die Hintergründe seien noch unklar.

Kurz nachdem die Explosion am Samstag um 03.18 Uhr (MESZ) gemeldet worden sei, sei ein Mann gesehen worden, der vom Explosionsort wegrannte. Die Polizei veröffentlichte das Foto eines jungen Mannes in dunkler Kleidung, der eine Plastiktüte trug. Der Tatort wurde abgesperrt.

Am Dienstagabend war bei einer Explosion in Kopenhagen die Fassade der dänischen Steuerverwaltung schwer beschädigt worden war. Eine Person wurde leicht verletzt. Die Polizei geht von einem vorsätzlichen Angriff aus.

Skov sagte am Samstag, es sei noch zu früh, eine Verbindung zwischen beiden Taten herzustellen. Es sei noch nicht klar, ob der gleiche Sprengstoff verwendet wurde. Am Mittwochabend gab es auch eine Explosion vor dem Rathaus der südschwedischen Stadt Landskrona, die etwa eine Autostunde von Kopenhagen entfernt liegt.

sda

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