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Petes übellauniges Rock'n'Roll-Theater

Die Babyshambles kamen pünktlich, spielten Hits von «Delivery» bis «Fuck Forever», zelebrierten England und machten das Publikum einigermassen glücklich. Nur Sänger Pete Doherty war mies drauf. Oder tat zumindest so.

Am Ende schmeisst er das Mikrofon in die Menge und eine Ananas, die aus unerfindlichen Gründen auf der Bühne lag. Er zieht das Jackett über das durchgeschwitzte Hemd, hebt kurz den Hut, jongliert noch ein, zwei Mal mit einem aufgeblasenen Ball und verlässt die Bühne.

Pete Doherty ging wie ein Mann, der seinen Job gemacht hat, nicht mehr und nicht weniger. Der wilde Junge aus London hat Donnerstagnacht am Gurtenfestival mit seiner Band Babyshambles das getan, was er zu tun hat – und was man doch nicht ohne Weiteres erwarten konnte: eine laute, schnörkellose Rock’n’Roll-Show abliefern.

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