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Wohnwagen im Jura abgewiesenPolizei schickt 100 Fahrende in den Kanton Bern

Im jurassischen Courrendlin wollten sich am Samstag Fahrende niederlassen. Die Polizei überzeugte die Vertreter der verschiedenen Familien, in den Kanton Bern weiter zu reisen.

Rund 60 Wohnwagengespannen von Fahrenden hat die Polizei am Samstagnachmittag in Courrendlin JU den Aufenthalt verweigert. Nach Verhandlungen schickten die Behörden die etwa 100 Fahrenden in den benachbarten Kanton Bern.

Die Polizei wurde gegen 16 Uhr über ein Dutzend eingetroffene Gespanne unterrichtet, wie sie am Abend mitteilte. Rasch wurden mehrere Patrouillen vor Ort geschickt. Als die Beamten dort eintrafen, waren schon rund 60 Gespanne eingetroffen. Einige Fahrende hatten sich bereits in der Gewerbezone eingerichtet.

Gemäss einem Polizeisprecher waren rund 100 Fahrende vor Ort. Die Mehrheit der Fahrzeuge war in Frankreich immatrikuliert. Die Polizei stoppte den Rest des Konvois beim Kreisverkehr bei der Autobahnzufahrt zur A16. Das führte zu einem Stau.

Nach Verhandlungen teilten die Behörden den Fahrenden mit, dass sie nicht in Courrendlin bleiben könnten. Die Polizei überzeugte schliesslich die Vertreter der verschiedenen Familien abzureisen. Eine Polizeieskorte und Vertreter der Grenzwache stellten sicher, dass alle rund 60 Wohnwagengespanne gegen 18.30 Uhr Richtung Kanton Bern unterwegs waren.

SDA/ber