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Er könnte der neue Held Afrikas werden

Mit Liedern über schnelle Autos wurde Bobi Wine in Uganda zum Star. Dann klagte er über das korrupte Regime – und wurde gefoltert.

Gefeiert für seine Musik, gefoltert für seine politischen Ansichten – und jetzt auch Politiker: Bobi Wine, Ugandas Antwort auf Diktatur und Unterdrückung. <nobr>Foto: Joel Sage (AFP)</nobr>

Gefeiert für seine Musik, gefoltert für seine politischen Ansichten – und jetzt auch Politiker: Bobi Wine, Ugandas Antwort auf Diktatur und Unterdrückung. Foto: Joel Sage (AFP)

Es ist kurz nach zehn Uhr abends, als Bobi Wine mit grosser Wahrscheinlichkeit gegen das Gesetz verstösst. Er rumpelt mit seinem Geländewagen über Schlaglöcher, selbst wenn er wollte, könnte er hier am Rande der ugandischen Hauptstadt Kampala nicht schneller fahren als zehn Kilometer in der Stunde. Sein Jeep ist angemeldet und in Ordnung, Wine hat einen Führerschein, aber jetzt fängt er an zu singen. Von der Revolution, von einem neuen Uganda. «Wir sind Revolutionäre» – und der ganze Jeep singt mit, sieben Leute in drei Reihen.

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