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«Es brennt in der Stadt, die Frustration ist gross»

Heute vor einem Jahr wurde Alain Marti zum Präsidenten der Innenstadt-Genossenschaft Thun (IGT) gewählt. Er hat bewegte Monate hinter sich. Zeit für eine Bilanz.

Alain Marti im Bistro des Kinos Rex. Der IGT-Präsident führt die Thuner Kinobetriebe Marti seit 2005.

Alain Marti im Bistro des Kinos Rex. Der IGT-Präsident führt die Thuner Kinobetriebe Marti seit 2005.

(Bild: Markus Hubacher)

Schlafen Sie gut?Alain Marti:Ja, ich schlafe gut. Es ist wichtig, eine gewisse Distanz zu den Dingen zu wahren, die gerade so passieren.

Mit den aktuellen Baustellen in Thun, der Aufhebung von Parkplätzen, dem Lädelisterben oder der Konkurrenz durch Internet und Einkaufszentren muss das Amt des IGT-Präsidenten derzeit sehr viel Frustpotenzial bergen. Wieso tun Sie sich das an?Das ist eine gute Frage (lacht). Wir stehen zweifellos vor grossen Herausforderungen. Momentan kommt gleich vieles davon zusammen. Mein Vorgänger Patrick Aeschbacher war elf Jahre lang im Amt. Es zeichnete sich keine Nachfolge ab, und wir wussten im Vorstand alle, wie zeitintensiv das Präsidium ist. Die Innenstadt liegt mir aber persönlich am ­Herzen, so stellte ich mich letztlich als gut vernetzte Person zur Verfügung. Mir hilft sehr, dass ich selbstständig bin. In den ­letzten paar Wochen war ich wohl zu mehr als der Hälfte der Zeit für die IGT unterwegs – ehrenamtlich.

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