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Einsprachen gegen Privatschule Hare Krishna

LangenthalDie geplante Privatschule der Glaubensgemeinschaft Hare Krishna

Die Glaubensgemeinschaft Hare Krishna will aus der Liegenschaft des ehemaligen Gasthofs Ochsen im Schoren eine Privatschule mit Kindergarten machen. Dazu gehört der Einbau einer Gewerbeküche sowie ein Dorfladen mit Take-away und Catering (wir berichteten). Diese Pläne stossen jetzt aber auf Opposition. Bis Fristablauf gestern Montag sind drei Einsprachen gegen das Baugesuch eingegangen; bei zwei handelt es sich sogar um Kollektiveinsprachen mit mehreren Unterzeichnenden. Überdies ist eine Rechtsverwahrung deponiert worden. Vorbehalte noch unklar Welche Vorbehalte die Einsprecher geltend machen, war beim zuständigen Regierungsstatthalteramt Oberaargau noch nicht zu erfahren. Zuerst müssten die Parteien informiert werden, erklärte Sprecherin Barbara Lüscher. Danach erfolgten allfällige Einspracheverhandlungen. Roberto Arnoldi, Langenthaler Präsident von Hare Krishna, mochte sich denn auch noch nicht zu den Einsprachen äussern. Hare Krishna ist bereits seit gut drei Jahren in Langenthal präsent; ihre Anhänger treffen sich regelmässig im Schoren und sind oft samstags am Wochenmärit zu sehen. Die ursprünglich hinduistische Glaubensgemeinschaft, die seit der Hippiezeit auch in Europa Fuss gefasst hat, ist allerdings nicht unumstritten. Religionswissenschaftler halten Hare Krishna zwar nicht unbedingt für «gefährlich», doch hätten ihre Anhänger oft radikale Tendenzen.sae>

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