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Bauen und Schiessen in Wohlen

Verschiedene Artikel zur Ortsplanung von Wohlen Nach Ansicht der Behörden soll Wohlen wachsen, vorerst im vorgesehenen Zonenplan um 70000 Quadratmeter, später im Rahmen des räumlichen Entwicklungskonzepts um weitere 150000 Quadratmeter. Dies auf wertvollem Kulturland, eingetragen als Fruchtfolgeflächen des Kantons Bern. Für die Abstimmung an der Gemeindeversammlung vom 1.Dezember über die zukünftige Ortsplanung ist Vernunft und Klugheit angesagt. Vieles steht auf dem Spiel, tragen wir Sorge zu unserer Gemeinde. Spätere Generationen werden uns dankbar sein. Mit einem Nein an der Gemeindeversammlung vom 1.Dezember schützen wir die schöne Gemeinde vor Verstädterung und das wunderbare Kulturland vor der Zerstörung. Ernst BaumgartnerWohlenOrtsplanung, Wahlen und Schiessplatz Bergfeld Als Schütze kenne ich die Situation um den Schiessplatz Bergfeld und stelle fest, dass einiges im Argen liegt. Der Schiessstand wird laufend vergrössert; bereits liegt ein weiteres Baugesuch vor. Die Gemeinde will mit der Ortsplanung zusätzliche Steuerzahler anlocken, kümmert sich aber nicht um Steuerzahler, die wegen des Schiesslärms wegziehen, wie zum Beispiel ich. Für die Sanierung des Bergfelds, wo gegen 200 Tonnen giftige Munitionsrückstände liegen, sind 5 bis 10 Millionen Franken erforderlich. Der Schützenverein wird sich auflösen – bezahlen wird die öffentliche Hand. Die Bevölkerung leidet unter der konstanten Knallerei und wird wütend. Die vor einem Jahr abgegebene Petition betreffend Lärm- und Umweltschutz ist bis heute nicht behandelt. Agiert hier die Schützenlobby? Es ist unverständlich, dass eine Bewilligung erteilt wird, ohne dass die Vorschriften eingehalten werden: Seit Jahren gibt es keine offizielle Lärmmessungen, die Umzäunung fehlt. Im Hinblick auf die Wahlen geht aus der Propaganda hervor, dass die bürgerlichen Parteien das Problem Bergfeld eher langfristig angehen, während die Linksparteien dieses als Anliegen der Bevölkerung unterstützen. So will die SP keine Sanierung mit Steuergeldern, sondern über das Verursacherprinzip, zum Beispiel mit Schussgeld. Die Juso verlangt die Schliessung. Die Grünen wollen sich ökologisch engagieren. Die Bürger wünschen sich in Wohlen eine Veränderung und einen glaubwürdigen Gemeinderat, der sich für die Bevölkerung einsetzt und dafür sorgt, dass der Jagdschützenverein seine Hausaufgaben endlich macht.Roger ClercJegenstorf>

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