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Die Gewerkschaft startet den Angriff

Jetzt ist es definitiv: Der Gewerkschaftsbund lanciert eine Initiative zur

Tun es die Berner den Zürchern gleich? Diese Frage wird nun konkret: Nachdem im Kanton Zürich die Pauschalbesteuerung reicher Ausländer 2009 an der Urne abgeschafft wurde, ist der Gewerkschaftsbund Kanton Bern (GKB) entschlossen, eine Initiative zu lancieren, die dem notorisch umstrittenen, sogenannten Steuerprivileg im Kanton Bern ebenfalls den Todesstoss versetzen will. Damit könnte es für die gut 220 Pauschalbesteuerten, die im Kanton Bern leben, ungemütlich werden. Weitaus am meisten «Pauschalierte» sind in und um Gstaad zu finden. 8000 Franken pro Kind? Wie der GKB gestern mitteilte, wird seine Initiative noch zwei weitere Punkte umfassen: Erstens soll der Kinderabzug bei der Einkommenssteuer weiter erhöht werden – die Rede ist von ungefähr 8000 Franken. Heute liegt der Abzug bei 6300 Franken; auf 2012 hat der Grosse Rat vor kurzem bereits eine Erhöhung auf 7000 Franken beschlossen. Steuersenkung korrigieren Zweitens will die Initiative einen grossen Teil der Steuersenkung rückgängig machen, welche die bürgerliche Mehrheit des Grossen Rats für 2012 beschlossen hat. Dabei geht es um die Reduktion der Tarife der Einkommens- und Vermögenssteuer. Der GKB will nur die kalte Progression ausgleichen, womit die Steuerbelastung nicht reduziert, sondern nur die teuerungsbedingte Mehrbelastung verhindert wird. Noch offen ist, wer die Initiative unterstützen wird. Die naheliegendsten Alliierten sind SP und Grüne. Die Sammlung der nötigen 15000 Unterschriften soll am 1.Mai beginnen. fab>

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