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35 Millionen bleiben

An der Versammlung des Sportparlaments von Swiss Olympic gibt es am Freitag zu wählen und Zahlen zu diskutieren.

Am Freitag werden an der 13.Versammlung des Sportparlaments von Swiss Olympic der Freestyle-Skiathlet Thomas Lambert (25) und der Minigolf-Spitzensportler Roger Cadosch (39) von der Athletenkommission zur Wahl in den Exekutivrat von vorgeschlagen. Was die Finanzen angeht, hatten die Spitzen der Fachverbände bereits im Mai zugesagt, die defizitäre Jahresrechnung 2008 von Swiss Olympic zu genehmigen. Diese weist einen gegenüber dem Budget um 1,2 Millionen Franken höheren Verlust von 3,3 Millionen aus. Hauptsächlich «verantwortlich» dafür waren Mehrausgaben von 1,8 Millionen für Sportverbände und Athleten im Spitzensportbereich. Die höhere Ausschüttung von Spitzensportgeldern hatte im Frühjahr zur Ablösung von Werner Augsburger als Missionschef und Leistungssportchef geführt. Sein Nachfolger wurde inzwischen mit Gian Gilli bestimmt. Jörg Schild, der Präsident von Swiss Olympic, und CEO Marc-André Giger schreiben im Jahresbericht von einem «wenig erfreulichen Minus in der Jahresrechnung 2008». Im Frühjahr 2009 hatte sich die Leitung von Swiss Olympic mit den Verbänden darauf geeinigt, dass diese nichts von den zu viel gesprochenen Geldern zurückbezahlen müssen. Ertragreiches Sport-TotoDie weitaus grösste Summe des Ertrags im Jahr 2008 stammte wiederum von der Sport-Toto-Gesellschaft (24,2 Mio.). Ende 2007 hatten die gesamten Reserven von Swiss Olympic noch stolze 42,3 Millionen betragen, obwohl die Finanzkrise im Jahr 2007 bereits einen Verlust von 4,4 Millionen (hauptsächlich wegen Wertschriftenverlusten) generiert hatte. Abschreibungen betreffend die Einsiedler Skischanzen, das Haus des Skisports und das Nationale Sportzentrum Huttwil liessen 2008 das Vermögen des «Fonds Nationale Anlagen» von 4,5 Millionen auf 93000 Franken schrumpfen. Dadurch ergab sich eine weitere Reduktion der Reserven per Ende 2008 auf rund 35 Millionen. si>

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