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Beschwerden gegen Wasserpreis

NiederbippDer Wasserpreis ist noch nicht geschluckt: Gegen die Erhöhung von Fr. 1.50 auf 3 Franken pro Kubik sind beim Statthalter mehrere

Der Widerstand gegen einen höheren Wasserpreis in Niederbipp wächst. Nachdem die Preiserhöhung bereits an der Gemeindeversammlung im Dezember kritisiert worden war, sind jetzt auch mehrere Beschwerden beim Regierungsstatthalteramt eingegangen. Dies bestätigte der stellvertretende Statthalter Marc Häusler. Die Beschwerden richteten sich einerseits gegen den Gemeinderatsbeschluss, die Wassergebühr von Fr. 1.50 auf 3 Franken pro Kubikmeter Wasser zu erhöhen, andererseits gegen die Budgetdebatte an der Gemeindeversammlung. An der Gemeindeversammlung vom vergangenen 13.Dezember hatte es der Gemeinderat abgelehnt, separat über die Wassergebühren abzustimmen; diese seien Teil des Gesamtbudgets (das genehmigt wurde). Die Verdoppelung des Wasserpreises hatte an der Gemeindeversammlung zu reden gegeben. Landwirtschaftsvertreter kritisierten die Erhöhung. Gemeindepräsident Manfred Cordari rechtfertigte den Beschluss als «fällige Anpassung». Zudem liege die Bestimmung des Wasserpreises in der Kompetenz des Gemeinderats. Der Gemeinderat hat nun drei Wochen Zeit, zu den Beschwerden Stellung zu nehmen. Danach kommt es zu Einigungsverhandlungen zwischen Gemeinderat und Beschwerdeführern. Bis ein Entscheid fällt, gilt vorerst noch der alte Wasserpreis. sae>

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