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Biker sind bereit für die Anden

Der Uetendorfer Duathlet Simon Zahnd kämpft sich im Januar durch die Anden Südamerikas. Er will mindestens Fünfter werden.

Die Trans Andes Challenge vom 25. bis 30.Januar ist eine Herausforderung – so wie es ihr Name bereits sagt. Das Mountainbike-Rennen führt rund 500 Kilometer durch die südamerikanischen Anden in Chile und Argentinien. Die Teilnehmer nehmen staubige, nicht enden wollende Passstrassen unter ihre Räder, flitzen über schmale Trittpfade durch riesige Wälder und kämpfen sich durch brüchiges Lavagestein vorbei an Vulkanen. Immer wieder müssen sie absteigen, um reissende Flüsse oder knarrende Hängebrücken zu überqueren. Auch Simon Zahnd, Sportler und Eventmanager aus Uetendorf, stellt sich der Herausforderung. «Ich liebe es, mit meinem Bike Neuland zu erforschen», begründet der 27-jährige Vize-Schweizer-Meister im Bikeduathlon seine Passion für solche Rennen. Schon als Kind habe er davon geträumt, mit dem Velo die Welt zu entdecken. Im Jahr 2008 bewältigte er zusammen mit dem Thuner Ramon Krebs das B.C. Bike Race im Westen Kanadas – ein vom Konzept her sehr ähnliches Rennen wie die Trans Andes Challenge. Das Team belegte den hervorragenden 18. von 95 Rängen (wir berichteten). Diesmal ist nicht Ramon Krebs an seiner Seite, sondern die Profi-Triathletin und Lehrerin Renata Bucher (32) aus Littau LU. «Wir planen seit längerem, einmal gemeinsam an einem grossen Mountainbikerennen teilzunehmen.» Noch auf Sponsorensuche Bucher und Zahnd trainieren nun bis zur Abreise so häufig wie möglich gemeinsam. «Wir treffen uns jeweils irgendwo in der Mitte zwischen Uetendorf und Littau.» Wenn sie nicht auf ihren Rädern strampeln, bemühen sie sich um Sponsorenverträge. «Die Krise ist in aller Munde, deshalb ist die Suche zurzeit schwierig», konstatiert Zahnd. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf insgesamt 12000 Franken. Die beiden Biker haben sich hohe Ziele für das Anden-Rennen gesteckt. «Wir wollen in die Top 5 der Gesamtwertung. Toll wäre auch der eine oder andere Podestplatz am Ende einer Etappe», sagt Simon Zahnd. Natürlich soll dabei auch der Spass nicht zu kurz kommen. «Ich freue mich riesig auf die Landschaften, die Menschen und das ganze Drumherum.» Christoph Kummer •www.bucherzahnd-transandes.com >

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