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Der Bund sagt Ja zur Hochspannung in der Luft

Von der BKW-Hochspannungsleitung zwischen Wattenwil und Mühleberg kommen nur 3,3 Kilometer unter die Erde.

Das Bundesamt für Energie (BFE) gab gestern bekannt, dass von der 32,7 Kilometer langen geplanten Hochspannungsleitung zwischen Wattenwil und Mühleberg nur gerade 3,3 Kilometer in den Boden verlegt werden sollen. Dies im Landschaftsschutzgebiet bei Rümligen und Niedermuhlern. Die BKW will den Entscheid des Bundesamtes nun «eingehend prüfen». Gegner des Projekts haben nun die Möglichkeit, innert 30 Tagen beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde einzureichen. Die bernische Energiedirektorin Barbara Egger (SP) zeigte sich enttäuscht. Der Regierungsrat hatte aufgrund einer Motion des bernischen Grossen Rates verlangt, dass die ganze Hochspannungsleitung unter die Erde verlegt wird. Die Regierung ist aber nicht befugt, gegen den Entscheid des Bundesamtes Beschwerde einzureichen. Nach dem Entscheid des BFE melden sich auch die Gegner zu Wort. Der Verein Hochspannung unter den Boden findet es alles andere als akzeptabel, dass der Landschaftsschutz über die Gesundheit betroffener Menschen gestellt wird. Die IG Umweltfreundliche Hochspannungsleitung Wattenwil–Mühleberg will sich weiterhin vehement für die Bodenverlegung der ganzen Leitung einsetzen. Die IG will sich für dieses Anliegen notfalls an die höchste Instanz wenden. lfc Seite 2>

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