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Die Pfarrerin liebt die Gemeinschaft

Aeschi-KrattigenPfarrerin Isabelle Santschi wurde in der Kirche Krattigen offiziell in ihr Amt eingesetzt. Sie ist zu

«Wenn du glaubst, glaub nicht allein, zieh den Kreis nicht zu klein, steck andre an», sangen der Singkreis Aeschi-Krattigen und der Gemischte Chor Aeschi an der Einsetzungsfeier von Pfarrerin Isabelle Santschi in der Kirche Krattigen. Im Zentrum der Feier stand ein Bild mit einem Kreis von Leuten, welches Gemeinschaft symbolisiert. Auf der Suche nach einem passenden Motiv für den Einsetzungsgottesdienst von Pfarrerin Isabelle Santschi hatte Kirchgemeinderätin Kathrin Wandfluh eine Herausforderung angenommen: Innert eines Monats plante und malte sie ein passendes Bild in warmen, erdigen Farbtönen in Acryl auf Teer. Auch Sand, Stoff und Gewürze integrierte sie ins Werk. Pfarrer Jürg Fürholz aus Schüpfen nahm im Gottesdienst Bezug aufs Bild: «Es passt zu den geerdeten Menschen hier im Oberland. Nur gehimmelt und abgehoben wäre auch nicht gut.» Die Gemeindeglieder sollten die neue Pfarrerin willkommen heissen, sie ankommen lassen, ihr Vertrauen schenken. Wie im Lied des Chors wiederholte der Redner: «Sing nicht allein, steck andre an.» «Fröhlich und offen» Isabelle Santschis Pfarrerkollege in der Kirchgemeinde Aeschi-Krattigen, Hansruedi von Ah, betonte: «Eigentlich ist unsere Zusammenarbeit schon eingespielt, denn wir arbeiten bereits seit Oktober 2010 zusammen. Isabelle Santschi hat schnell Kontakte geknüpft und die Strukturen kennen gelernt.» Kirchgemeindepräsidentin Verena Meuli hiess die im Herbst gewählte neue Pfarrerin ebenfalls willkommen: «Schon ohne eingesetzt zu sein, hat sie sich in Krattigen eingesetzt.» – «Isabelle Santschi ist beeindruckend fröhlich, offen, engagiert und lernfähig», lobte Jürg Fürholz, der Lehrpfarrer und Beauftragte des Synodalrates, bei der Einsetzung ins Amt. Sogar der Kirchgemeindepräsident aus Schüpfen war anwesend und überbrachte der Pfarrerin ein Geschenk und sinnvolle Rezepte zum Erfolg. Santschis Studienkollege und Pfarrer in Reichenbach, Felix Müller, hatte sie im Vorfeld beruhigt: «Die Einsetzungsfeier ist wie warm duschen, sehr angenehm.» Dem Himmel näher sein Und auch der Regierungsstatthalter des Bezirks Frutigen-Niedersimmental, Christian Rubin, freute sich: «Die Pfarrerin hat nach einem halben Leben in der Wirtschaft eine neue Herausforderung gesucht und ist auf Anhieb Pfarrerin in der schönsten Kirchgemeinde des Kantons in Aeschi-Krattigen geworden.» Die Kirchgemeinde werde professionell geführt, dies habe er selbst überprüft, und sie werde die neue Pfarrerin in ihrer Arbeit unterstützen. «Der Staat kann nicht alle gesellschaftlichen Anliegen erfüllen und ist sich der Wichtigkeit eines breiten sozialen und kirchlichen Netzwerks bewusst», betonte Rubin. Er ist überzeugt, dass Isabelle Santschi für ihre vielfältigen Aufgaben bestens gewappnet ist. Ausser der Wahlurkunde überreichte er ihr zwei Karten für eine Fahrt mit Frühstück auf den Niesen. «Wenn Sie sich ärgern, fahren Sie mit Ihrem Gatten auf den Niesen. Dort sind Sie dem Himmel näher, und die Probleme sind weit unten und ganz klein.» Rösi Reichen>

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