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Dorfverein ehrt Verdienste von Sigfried Zwahlen

MattenDer Dorfverein Matten hat an seiner Hauptver-

«Geng wie geng», so umschrieb Präsident Manuel Müller im Hotel Mattenhof das Vereinsjahr 2010. Er meinte damit, dass der Dorfverein mehr oder weniger das Gleiche machte wie in den Vorjahren: Ostermärt und Weihnachtsmärt, Vereinsreise ins Entlebuch und ins Emmental sowie Herausgabe von vier Nummern des Dorf-Blettli. Mehr liege im Moment wegen der beschränkten personellen und finanziellen Mittel nicht drin. «Geng wie geng» geht es auch im Jahr 2011 weiter. Der Ostermärt findet dieses Jahr am Samstag, 23.April, statt, der Weihnachtsmärt am Samstag, 10.Dezember, und die Vereinsreise am Dienstag, 6.September. Er hoffe, so Manuel Müller, den Weihnachtsmärt in etwas grösserem Rahmen durchführen zu können. Der Wunsch, den Kiesplatz beidseits der Scheune in der Hofstatt (Boss-Scheune) zu erweitern um so den «Marktplatz» zweckmässiger nutzen zu können, werde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde geprüft. Beatrix Ingold konnte – erstmals seit Jahren – eine Jahresrechnung mit einem Einnahmeüberschuss von 771 Franken vorlegen. Einem Verlust in der Rechnung des Dorf-Blettli von 1829 Franken steht der Gewinn in der Vereinsrechnung von 2600 Franken gegenüber. Die Finanzlage bleibt aber angespannt, sieht das Budget für 2011 doch ein Defizit von 1300 Franken vor. Die Kassierin bat deshalb die rund 40 Anwesenden, Mitglieder zu werben und so die Einnahmen zu erhöhen. Aus der Versammlung wurden verschiedene Vorschläge zur Verbesserung der Finanzen gemacht. Einstimmig wurde der Antrag angenommen, den Beitrag von 15 auf 20 Franken zu erhöhen. Auf wenig Verständnis stiess hingegen der Vorschlag, an der Hauptversammlung keinen Gratisimbiss mehr abzugeben. Der Imbiss gehöre dazu, wurde betont. Werbung an den Märkten und im Matten-Blettli sowie Anschreiben der Neuzuzüger wurden als Mittel zur Erweiterung des Mitgliederbestandes angeregt. Ehre für Sigfried Zwahlen «Mit dem besten Dank für alles, was er für die Gemeinde und den Dorfverein gemacht hat», verlieh Präsident Manuel Müller dem im 92. Lebensjahr stehenden Sigfried Zwahlen den Matten-Blettli-Preis. Für die Gemeinde habe er eigentlich nicht so viel getan, sagte der Geehrte bescheiden. Er habe sich aber immer stark für die Vereine eingesetzt. Immerhin hat er sich sowohl als Kommissionsmitglied, als Gemeinderat und als Burgerrat auch um die Gemeinde verdient gemacht. Überall, wo Sigfried Zwahlen aktiv mitmachte, übernahm er auch Ämter: Turnverein, Männerchor, Militärschützen, Musikgesellschaft, Dorfverein und politisch in der SVP. Nicht zu vergessen sein Wirken – zusammen mit seiner Frau – als Wirt im Restaurant Sternen und seine Artikel und Geschichten im Dorf-Blettli (früher Matten-Blettli) und in dieser Zeitung.Robert Aemmer >

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