Zum Hauptinhalt springen

Heisse Sprünge vor imposanter Kulisse

Das Team Quiksilver Rockafellaz gewann vor 4500 Zuschauern das High Fly in Gstaad. Geboten wurden eindrückliche Sprünge.

Trotz gelegentlichen Schneefalls besuchten etwas mehr als 4500 Personen den Freestyle Contest in Gstaad. Acht Teams kämpften im Finale auf Ski oder Snowboards um den Sieg. Mit spektakulären Sprüngen flogen sie über die Schanze. «High Flyer 2010» wurde das Team Quiksilver Rockafellaz. Die Teams Glourious Bastards und Vanillenoir belegten die Plätze zwei und drei. «Are you ready?», fragte Speaker Christof Arnold das Publikum. Dieses gab vorerst zaghaft Antwort. Bereit waren jedoch die Athleten. Sie fuhren einzeln über die fünf Meter hohe Sprungschanze und zeigten ihre Tricks. Von der Seite starteten fünf FMX-Fahrer auf einer separaten Rampe. In aufregenden Jumps flogen sie auf ihren Motorrädern durch die Luft. Später starteten die Teams auf ihren Brettern im «Rapid Fire»-Modus und sprangen gut formiert beinahe gleichzeitig über die Schanze. Plötzlich wirbelten Skifahrer, Snowboarder und FMX-Fahrer gemeinsam durch die Luft. Unterstützt wurden die Szenen mit Pyro-Effekten und heissem Sound. Feuerwerk über dem Ziel Für ruhigere Augenblicke sorgten Paraglyder. Vom Saaner Eggli her kommend zogen sie mit Feuerwerk über dem Zielgelände Schleifen. In den Pausen zeigten Freerider auf einer Grossleinwand ihre Sprünge in der Bergwelt. Für den Backcountry-Event schaufelten Sportler im Gstaader Gebirgsgelände Schanzen. Filmequipen hielten die spektakulärsten Szenen fest. «Im Chalberhöni ging der Schanzenbau ‹gäbig›, da konnten Pistenmaschinen mithelfen», sagte Benz Reichenbach vom High-Fly-Team. Doch bei Les Diablerets hätten sie einen Tag lang schaufeln müssen. Weniger Druck «Hier ist nicht so viel Druck wie an anderen Wettkämpfen», sagte Jonas Hunziger vom Siegerteam Quiksilver Rockafellaz. Sie seien einfach gefahren, hätten eine gute Show gemacht. Der Brienzwiler fuhr früher Skirennen und stieg vor zwei Jahren auf Freestyle um. «Wir sind gut und konstant gefahren», sagte Teamkollege Christian Bieri zufrieden. Susi Heiniger>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch