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Heissluftföhn war Schuld

Der Brand vom 21. März

Die Ermittlungen der Spezialisten des Dezernats Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern waren von Erfolg gekrönt: Ein unabsichtlich eingeschalteter Heissluftföhn war ursächlich für den Brand am Abend des 21. März in der Schuhfabrik Kandahar an der Hofackerstrasse im Gwatt. Der Föhn war bei Arbeiten an besagtem Sonntag benutzt, dann aber nicht mehr ausgeschaltet worden. Dies teilten das Untersuchungsrichteramt IV Berner Oberland und die Kantonspolizei gestern mit. Das Feuer hatten Mitarbeiter kurz nach 18.30 Uhr bemerkt. Sie alarmierten die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Der Löschzug Thun mit rund 30 Personen konnte den Brand rasch löschen (wir berichteten). Verletzt wurde niemand. Die starke Rauchentwicklung führte aber in verschiedenen Räumlichkeiten, an Maschinen sowie am Lederlager zu erheblichem Schaden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beläuft sich laut der Mitteilung von Untersuchungsrichteramt und Polizei auf einige 100000 Franken. Nach dem Brandunglück musste die Produktion in der Schuhfabrik Kandahar teilweise stillgelegt werden. Betroffen war unter anderem die Näherei. Büro und die Lagerräume waren dagegen nicht beeinträchtigt; dort lief der Betrieb im gewohnten Rahmen weiter. Roger Probst>

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