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Im Sommer wird eine Klasse geschlossen

Die Volksschule in Unterlangenegg schliesst im Sommer eine Schulklasse. Trotz Zusammenarbeit

Das Thema ist nicht neu. Im rechten Zulgtal sinken die Schülerzahlen. Deshalb arbeiten die Gemeinden seit einiger Zeit nebst der Sekundarschule auch in Sachen Volksschule zusammen. So besuchen zum Beispiel die Oberstufenschüler der Gemeinden Fahrni und Eriz seit zwei Jahren die Realschule in Unterlangenegg. Nicht zuletzt dank dieser Zusammenarbeit konnten dort bislang insgesamt fünf Schulklassen geführt werden. Mit Beginn des neuen Schuljahres im kommenden Sommer wird sich dies ändern. «Aufgrund der sinkenden Schülerzahlen müssen wir eine Klasse schliessen», sagte Schulleiter Daniel Käser am Mittwoch an einer Informationsveranstaltung in Unterlangenegg. Gemäss Käser werden demnach künftig die 1. bis 3.Klasse wie auch die 4. bis 6.Klasse zusammengeführt. In zwei Parallelklassen werden dabei die Oberstufenschüler der 7. bis 9.Klasse unterrichtet. Frei wird durch die Klassenschliessung nicht nur bislang genutzter Schulraum, auch für die Lehrpersonen hat die Neuausrichtung der Volksschule in Unterlangenegg Konsequenzen. «Wir müssen leider zwei Teilzeitpensen kündigen», erläuterte Schulkommissionspräsidentin Anita Binkert. Auswirkungen dürften die neuen Strukturen auch auf das Schulangebot haben. «Im fakultativen Unterricht wird sich das Angebot voraussichtlich um vier Lektionen reduzieren», so der Schulleiter. Talsohle erreicht Wie Daniel Käser weiter ausführte, sei damit die Talsohle in Sachen sinkender Schülerzahlen wohl erreicht. «Wir rechnen zwar nicht mit einem grossen Anstieg, sind aber überzeugt, dass die Schülerzahlen künftig stabiler bleiben.» Zum Vergleich: Im Jahr 2008 zählte die Volksschule Unterlangenegg 94 Schülerinnen und Schüler. Ab August 2010 werden dort 76 Schüler, inklusive der Schüler aus den Gemeinden Eriz und Fahrni, den Unterricht besuchen. Die neuen Strukturen sollen nun für mindestens drei Jahre Gültigkeit haben. Stefan Kammermann >

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