Zum Hauptinhalt springen

Ins Dorf kommt eine Wäscherei

Sali Gashi will in Oberburg eine Wäscherei eröffnen. Sein früheres Lokal im ehemaligen Spital Sumiswald wurde ihm gekündigt.

Sali Gashi möchte auf dem Stalder-Areal in Oberburg eine Wäscherei eröffnen; er hat ein Gesuch eingereicht. Das Stalder-Areal an der Krauchthalstrasse habe der Maschinenfabrik Aebi zuvor als Produktions- und Lagerstätte gedient, erklärt Urs Berger, Bauverwalter von Oberburg. Nach deren Wegzug nach Burgdorf stünden nun die meisten Fabrikgebäude leer. Gashi ist kein Neuling im Geschäft: Während zwölf Jahren führte er eine Wäscherei im Untergeschoss des Dienstleistungszentrums Sumiswald. Im letzten Jahr jedoch kündigte ihm der Gemeindeverband Bezirksspital Sumiswald den Mietvertrag. Der Verband gehört zur Trägerschaft des Alterszentrums Sumiswald (AZS). Dieses nutzte den frei werdenden Platz, um Büros und eine hauseigene Lingerie einzurichten. Die Kündigung habe ihn damals hart getroffen, sagt Gashi rückblickend. Waschen in der Heimstätte Trotz allem hält er seine Dienstleistung aufrecht. «Wir holen wie bis anhin die Servietten, Tischtücher und die Berufskleidung bei den Hotels und Restaurants ab», erklärt er. Danach werde die schmutzige Wäsche in die Heimstätte Bärau gefahren und dort gewaschen. Das Sortieren, Bügeln und Zusammenlegen würden danach seine Mitarbeitenden übernehmen. Dank dieser Lösung kann Gashi drei der vormals sechs Angestellten weiterhin beschäftigen. Es sei schwierig, geeignete Räumlichkeiten zu finden, sagt der 51-Jährige und bezeichnet die Räumlichkeit in Oberburg als Glücksfall. Denn Anfang Jahr schien es zuerst so, als würde er sein neues Geschäft an der Burgdorfer Kronenhalde in einem ehemaligen Spenglerei- und Sanitärgeschäft einrichten. Doch allein das Installieren der Stromkabel hätte ihn rund 35000 Franken gekostet. «Das war mir zu teuer», sagt der ihn Lotzwil wohnhafte Unternehmer. Maschinen in Revision In Oberburg rechnet der Geschäftsmann, dem ebenfalls das «Bistro» in Rüegsauschachen gehört, mit Investitionen in der Grössenordnung von 150000 Franken. «Trennwände müssen eingebaut und ein neuer Boden gelegt werden», nennt er anfallende bauliche Massnahmen. Die Einsprachefrist läuft Ende November ab. Gashi hofft, dass er die Waschmaschinen, Tumbler und Bügelstationen, die sich zurzeit in Revision befinden, bereits im Dezember am neuen Ort in Betrieb nehmen kann. Jacqueline Graber >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch