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Ja zur Regionalkonferenz

Ausgabe vom 3.April Kolumne «Regionalkonferenz torpediert direkte Demokratie» Vielen Dank, Matthias Kurt, für die Diskussionseröffnung über die Abstimmung zur Regionalkonferenz Thun-Oberland-West. Leider ist Deine Meinung ne-gativ. Wenn die Vernehmlassungsfristen eingehalten werden, so ist die direkte Demokratie nicht in Gefahr. Mit den Raumplanungsvorschriften haben wir Landgemeinden schon jetzt grosse Schwierigkeiten, das wird die Regionalkonferenz nicht verschlimmern. Wir sind mit der Bildung unserer Region eher spät am Werk. Das Volk hat 2007 der Bildung von Regionen zugestimmt, seither hat sich einiges getan, die Region Oberland-Ost ist gegründet und arbeitet, die anderen Regionen im Kanton werden folgen. In der Schweiz sind die Regionen in vielen Kantonen längst gebildet worden – das Wallis hat drei Regionen! Neben den Kernthemen Raumplanung, Siedlung, Verkehr und öffentlicher Verkehr geht es in der neuen Regionalpolitik aber auch um die Verteilung von wertvollen Fördergeldern. Mit diesen sollen neue Arbeitsplätze und Wertschöpfungsketten geschaffen werden. Wir können uns das Abseitsstehen kaum leisten. Zudem haben Einsprachen oder Vorhaben, welche von einer Region vorgetragen werden, beim Kanton und beim Bund viel mehr Gewicht als solche von einzelnen Gemeinden. Zudem ist es sehr gut, wenn ein Dialog zwischen der Bevölkerung der Stadt Thun und unserer Bevölkerung in den Tälern stattfinden wird. Wir haben dann unsere Stadt, und die Stadt hat viele schöne Wintersportgebiete innerhalb der Region. Auch das gegenseitige Verständnis, welches die Gemeinderatspräsidenten aufbringen müssen, wird Vorteile bringen. Das Kräfteverhältnis zwischen Stadt und Land ist sehr ausgewogen. Die Kosten der Regionalkonferenz werden nicht höher sein als die der Vorgängerorganisationen (bei uns die Bergregion Obersimmental-Saanenland). Mit der Regionalkonferenz Thun-Oberland-West ziehen wir mit den übrigen Regionen im Kanton gleich. Die Vorteile überwiegen die Nachteile bei weitem, deshalb empfehle ich am 13.Juni ein Ja zur neuen Region mit einer hoffentlich hohen Stimmbeteiligung. Andreas Hutzli GemeinderatspräsidentBoltigen >

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