Zum Hauptinhalt springen

Kälbermästern gehts nicht rosig

Der Kälbermästerverband wehrt sich gegen tiefere Beiträge und unterstützt ein entsprechendes Postulat im Nationalrat.

Der Schweizerische Kälbermästerverband (SKMV) blickt auf ein getrübtes Jahr zurück; vorab wegen des Preiseinbruchs bei Kalbfleisch. Bis Mitte 2009 sank der Preis pro Kilogramm Schlachtgewicht von 15,50 auf weniger als 12 Franken. An der Delegiertenversammlung des SKMV, die gestern in Thun stattfand, wurde kritisiert, dass die Grossverteiler die Verkaufspreise nicht nach unten angepasst haben. Zudem waren einige der 83 Stimmberechtigten der Meinung, die Branchenorganisation Proviande lege die Preise zu wenig transparent fest. Mitschuldig am schlechten Preisgefüge seien auch die stark ansteigenden Importe von gepfeffertem Fleisch, sind die Kälbermäster überzeugt. Erstmals hat sich in Thun die neue Geschäftsführerin des SKMV, Brigitte Meier, vorgestellt. Präsident Samuel Graber präsentierte ein Postulat, das der Luzerner CVP-Nationalrat Ruedi Lustenberger heute einreichen will. Er weist darin vorab auf die schwierige wirtschaftliche Situation der Kälbermäster hin. Ausgerechnet jene Betriebe, welche in den Randregionen einen wesentlichen Beitrag zur dezentralen Besiedelung und zur Pflege der Kulturlandschaft leisten, seien gefährdet, hebt Lustenberger hervor. Erwin Munter/maz >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch