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Kein Tor gegen den Zweitletzten

1.-Liga-EishockeyBrandis steckt derzeit in einem Tief. Nach einer erschreckend schwachen Leistung verloren die Emmentaler gegen den Zweitletzten Thun 0:1.

Der EHC Brandis agiert derzeit auf erschreckend tiefem Niveau, Nach dem 2:0-Zittersieg am Mittwoch in Adelboden, hätte man eigentlich eine positive Reaktion erwartet. Das Gegenteil war der Fall, denn statt den fünften Rang zu festigen, setzte es gegen den Zweitletzten Thun eine 0:1-Niederlage ab. Die Niederlage wäre mit ein wenig Spielwitz, halbwegs vernünftigem Zusammenspiel und etwas Einsatz zu vermeiden gewesen wäre. Damit soll nicht etwa die Leistung der Oberländer abgewertet werden, denn angesichts ihres Engagements haben sie den Sieg absolut verdient. Thun spielte mit mehr Herz Es war kein Spiel, das die Zuschauer von den Sitzen gerissen hatte. Die beste Phase hatte Brandis im Startabschnitt, doch bald einmal war klar, dass die Gäste wesentlich mehr für das Spiel taten. Die Emmentaler kamen zwar zu einigen guten Möglichkeiten, doch Thun spielte defensiv zu solid, als dass das ohnehin schon abschlussschwache Heimteam daraus hätte Nutzen ziehen können. Nicht unbedingt auf zwingende Art gelang den Gästen in der 25.Minute der einzige, je-doch bereits matchentscheidende Treffer. Nach einem Scheibenverlust in der neutralen Zone konnte Pascal Zürcher alleine auf Torhüter Michael Brügger losziehen und den Abpraller gleich selbst hinter die Linie schieben. Brandis versuchte zu reagieren, doch das meiste blieb Stückwerk. Die viel zu langsame Angriffsauslösung sowie das komplizierte und eigensinniges Spiel brachte die kompakt spielenden Gäste eigentlich wenig in Verlegenheit. Dumme Strafen Bange Momente gab es für die Oberländer einzig in der 48.Minute, als Torhüter Pascal Wüthrich nach einem Zusammenstoss mit David Rohrer verletzt vom Eis geführt werden musste. Der 18-jährige Ersatzkeeper Daniel Wegmüller machte jedoch seine Sache ausgezeichnet und hatte keine Mühe die wenigen Abschlussversuche von Brandis zu neutralisieren. Nicht gerade förderlich für eine Aufholjagd waren zudem die zahlreichen dummen Strafen der Einheimischen, die vom ausgezeichneten Head Niklaus Kiener geahndet werden mussten; so zum Beispiel knappe 2 Minuten vor Ende des letzten Drittels, als Yves-Lucca Lorenz wegen Haltens und übertriebener Härte 2 plus 2 Strafminuten kassierte. Er nahm damit seinem Team die letzte Chance, wenigstens die Verlängerung zu erreichen. So konnte der EHC Thun mitsamt den mitgereisten Fans am Schluss zu Recht den verdienten ersten Sieg nach 60 Minuten feiern.Ernst Marti>

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