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Kontrolle im Neufeld-Tunnel

Am Donnerstagabend führte die Kantonspolizei in der Stadt Bern und im Kantonsgebiet gezielte Verkehrskontrollen durch.

Seit der Eröffnung des Neufeld-Tunnels hat die Kantonspolizei dort am Donnerstagabend erstmals Lenker und Lenkerinnen überprüft. Alle Verkehrsteilnehmer, die in beide Richtungen durch den Tunnel fuhren, wurden von einem «Späher» gemustert. Mit diesem schnellen Check entschieden die erfahrenen Polizisten, ob weitergefahren werden konnte oder nicht. Wer auf dem Mittelstreifen des Tunnels unter die Lupe genommen wurde, musste sich vor allem kontrollieren lassen, ob er fahrfähig war. Die Polizisten untersuchten jedoch auch den Zustand der Fahrzeuge. Sogar Rollerfahrer mussten sich der Kontrolle unterziehen. Auch Urinschnelltest Der Mittelstreifen war zeitweise auf der ganzen Tunnellänge mit angehaltenen Autos belegt. Bei Verdächtigen wurde der Alkohol- und Drogentest vorgenommen. Der Röhrli-Blastest für Alkohol und der Urinschnelltest für Drogen wurde sofort in den dort stationierten Polizeiautos vorgenommen. Wer zu viel getrunken oder den Drogentest nicht bestanden hatte, wurde mit Polizeibussen ins nahe Tiefenau-Spital zur genauen Bestimmung der Werte transportiert. «Fahren unter Alkoholeinfluss gehört nach wie vor zu den häufigsten Unfallursachen», sagte am Donnerstagabend Frank Rüfenacht, Fachbereichsleiter Verkehr bei der Kantonspolizei Bern, während der Kontrolle im Berner Neufeld-Tunnel. «Deshalb führen wir vor und um Weihnachten mit Firmen- und Familienfesten im ganzen Kanton vermehrt Kontrollen durch, bei denen die Fahrer und Fahrerinnen auf Alkohol und Drogen kontrolliert werden», meinte er. 532 Fahrer kontrolliert Vor der Grosskontrolle im Neufeld-Tunnel wurden an verschiedenen Stellen in der Stadt Bern sowie im ganzen Kanton Fahrer und Fahrerinnen unter die Lupe genommen. Insgesamt wurden 507 Fahrzeuge und 532 Personen überprüft. 4 Personen werden wegen Fahrens unter Drogen und Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht. Eine Person muss sich wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss über der 0,5-Promille-Grenze vor dem Richter verantworten. Zudem folgt eine Anzeige wegen nicht erfolgten Umtauschs des ausländischen Führerausweises. Ausserdem stellte die Polizei 34 Ordnungsbussen und 36 Mängelkarten, beispielsweise wegen defekter Beleuchtung, aus. «Die Kontrollen wurden bewusst in der Vorabendzeit und im Verlauf des Abends durchgeführt», sagt Frank Rüfenacht. Nebst dem repressiven Charakter der Kontrollen ist es der Polizei ein Anliegen, die Lenkerinnen und Lenker auch präventiv immer wieder auf das Thema Fahrfähigkeit zu sensibilisieren, so Rüfenacht. Im ganzen Kanton Bern standen am Donnerstagabend 93 Polizisten und Polizistinnen im Einsatz. jsp>

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