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Kräftige Bilder in altem Gemäuer

Bis zum 30.Oktober ist im Erlenbacher Agensteinhaus eine Ausstellung der gebürtigen Diemtigtalerin Christine Schmidt-Lengacher zu sehen. «Die Bilder für die Ausstellung habe ich bewusst ausgewählt. Es sind vor allem ländliche, kräftige Motive», so die Künstlerin. Neben ein paar Tierbildern sind vor allem eindrucksvolle Bilder von Landschaften aus verschiedenen Jahreszeiten und Gebieten zu bewundern. Ihre Acryltechnik zeichnet sich aus durch einen sicheren Strich mit kräftigen und gut abgestimmten Farben. Die grossflächigen Werke kommen auf den Holzwänden des alten Simmentaler Hauses hervorragend zur Geltung. Durch Krankheit zur Kunst Die Chance, im Agensteinhaus auszustellen, verschaffte ihr Bruder Bernhard Lengacher, der seit seiner Pensionierung das elterliche Haus in Zwischenflüh bewohnt. Daneben begann Christine Schmidt-Lengacher Figuren aus Steinzeug zu gestalten. Etwa ein Dutzend dieser kleinen Werke sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen; die aber neben den dominanten Bildern fast etwas untergehen. «Gestaltet habe ich schon immer gern. Als ich dann aber in der Kindheit an Kinderlähmung erkrankte und lange Zeit im Spital Erlenbach verbringen musste, langweilte ich mich derart, dass ich mit dem Zeichnen begann», erzählt Christine Schmidt-Lengacher. Nach einer pädagogischen Ausbildung durfte sie die Kunstgewerbeschule Zürich besuchen; damals für ein Mädchen aus dem Diemtigtal wohl ein geradezu sensationeller Schritt. «Meine Mutter war eine strenge Frau, aber mindestens ebenso fortschrittlich», sagt die Künstlerin. Also ermöglichte sie dem Mädchen diese Ausbildung zur Werklehrerin, die es sonst nirgends gab. Den Beruf übte sie dann an verschiedenen Institutionen aus. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Nant am Vully. Ulrich Krummenacher Die Ausstellung ist bis 30.Oktober Mittwoch und Samstag 14 bis 17 Uhr offen.>

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